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Die Reisegebiete Deutschlands
geordnet von Norden nach Süden
Nordsee, Hamburg bis Sylt
Die Freie und Hansestadt Hamburg hat über 1,7 Millionen Einwohner und liegt etwa 100 Kilometer von der Mündung des Elbeflusses in die Nordsee entfernt. Die Elbe teilt sich vor Hamburg in zwei Arme, die sich im Westen der Stadt wieder vereinigen. Ideale Standortbedingungen für den zweitgrößten Hafen Europas. Hamburg ist aber auch Deutschlands Medienmetropole, ein internationaler Versicherungs- und Bankenplatz sowie die größte Konsularstadt der Welt. Mit seinen zahllosen Alleen, Parks und Wäldern ist Hamburg die grünste Stadt Deutschlands. Fleete und Kanäle durchqueren die Elbmetropole, deshalb hat Hamburg mehr Brücken als Venedig, London und Amsterdam zusammen. Der romantische Alsteroberlauf ist ein beliebtes Revier u. a. auch für Paddler und Kanuten. Besondere Reize bietet der große blaue Alstersee: Segeln im Herzen der Stadt oder von den St.Pauli-Landungsbrücken am Elbstrom den Schiffen aus Übersee zuzuwinken - welche andere Stadt vereint so viele Möglichkeiten? Die alte Lotsen- und Kapitänssiedlung Oevelgönne ist mit ihren winzigen Vorgärten und dem Museumshafen eine kleine malerische Welt für sich. Eine der attraktivsten Wanderrouten Norddeutschlands führt von hier am Elbufer entlang in Richtung Teufelsbrück zum vornehmen Blankeneser Treppenviertel. Da ist immer was los, denn pro Jahr passieren mehr als 13.000 Schiffe die Elbe. Durch den Alten Elbtunnel kommt man zu Fuß in den Hafen und kann an den Kais und Docks den Geruch der sieben Weltmeere einatmen und begegnet Matrosen aus Shanghai, aus Rio, aus Bombay oder Hawaii. St. Pauli, wo sich einst nur die Seeleute beim Landgang amüsierten, ist heute eines der berühmtesten Vergnügungsviertel der Welt: Für Touristen, aber auch für die Hamburger selbst. Ob Fischverkäufer, Manager oder Student: St.Paulis Kneipen, Musikclubs und Diskotheken sind absolut "in", denn hier findet man für jeden Geschmack und jedes Alter die passende Abwechslung. Fröhliche Stimmungslokale reihen sich zwischen "Großer Freiheit" und "Reeperbahn" an sündige Nightclubs, Restaurants, Museen und Musicaltheater. Mit "Cats", dem "Phantom der Oper", der "Buddy-Holly-Story" und vielen anderen ist Hamburg Deutschlands Musicalmetropole Nummer 1. Auch am Tag bietet die Innenstadt Außergewöhnliches: Zum Beispiel das Dutzend vernetzter Einkaufspassagen zwischen Jungfernstieg und Rathausmarkt. Sie machen einen Schaufensterbummel auch dann zum Vergnügen, wenn die Sonne einmal nicht scheint. Besonders attraktiv: Frühstücken im Straßencafé am Alsterkanal oder im "Hanse-Viertel", wo man Austern mit Champagner genießen und Leute beobachten kann. Reichlich Reize fürs Auge bietet die Kunstmeile zwischen Alster und Hafen. Fünf Museen und Ausstellungshallen zeigen internationale Kunst und Design aus allen Jahrhunderten. Zwischen Elbe und Alster gibt es immer etwas besonderes zu sehen - denn Hamburg ist das Tor zur Welt.
Ostsee, Schleswig-Holstein
Nicht ohne Grund ist Schleswig-Holstein das fremdenverkehrsintensivste deutsche Bundesland. Neben seiner vielfältigen Landschaft findet man hier ein gesundes maritimes Klima und reine Luft. Der Tourismus hat hier Tradition und bietet Besuchern aus aller Welt eine touristisch hochentwickelte Infrastruktur. Welch abwechslungsreiche Eindrücke die Landschaft bietet, erlebt man besonders im nördlichsten Landesteil Schleswig-Holsteins, der auf nur 65 Kilometern Breite die verschiedensten Reize vereint: Westlich liegt die Nordsee mit Deutschlands einziger Hochseeinsel Helgoland, hier hat man den Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer, die Inseln und die Halligen, hier erlebt man Ebbe und Flut. Im Osten liegt die gezeitenlose Ostsee, mit Förden und Buchten, Sandstränden, Steilküsten und der Insel Fehmarn. Das Gesicht des Binnenlands bilden Landwirtschaft und eine hügelige Endmoränenlandschaft, die zahlreiche Seenplatten entstehen ließ. Rund 190 Seen machen die Holsteinische Schweiz zum Paradies für Wassersportler. Getrennt werden die Endmoränenlandschaft im Osten und das flache grüne Marschenland an der Nordsee von einem sandigen Geestrücken. Der Einfluss der beiden Meere prägt das Klima im ganzen Land: Sie halten die Luft rein und sorgen für ausgeglichene Temperaturen. Während die Nordsee ihren Küsten, Inseln und Halligen ein kräftiges Reizklima beschert, wehen die Winde an der Ostsee sanfter und sorgen im Binnenland für ein mildes Heilklima. Die wohltuende Wirkung des heilsamen Klimas wird in modernen, gut ausgestatteten Kurmittelhäusern noch vertieft. Mit seinem gesunden, maritimen Klima und seinen Küsten und Stränden ist Schleswig-Holstein ein ideales Urlaubsziel für Familien mit Kindern und für alle, die Erholung suchen und Kraft schöpfen wollen. Jeder kann hier Ferien nach seinen persönlichen Ansprüchen erleben: Ein unvergessliches Erlebnis bleibt der individuelle Urlaub auf dem Bauernhof. Abwechslung und Entspannung für Eltern und Kinder bieten verschiedene Ferienparks mit subtropischen Bädern, wo die lieben Kleinen rundum betreut werden, während die Eltern in Ruhe ein großes Sportangebot nutzen können. Andere verbringen den Sommerurlaub traditionell in einer der herrlichen Privatpensionen an der See oder in einer Ferienwohnung. Das Angebot ist so vielfältig wie Schleswig Holsteins Landschaft, und wird durch Hotels jeder Komfortstufe ergänzt. Radwanderer finden in der sanfthügeligen Endmoränenlandschaft und in den flachen Marschen an der Nordsee ideale Bedingungen für erholsame Touren. Ein Radwanderweg führt die gesamte Ostseeküste entlang. Mittelalterliche Städte und gemütliche kleine Häfen laden zum Bummeln und Betrachten ein. Auf Landpartien gibt es traditionelle Schlösser und Herrenhäuser zu besichtigen. In der Landeshauptstadt Kiel ist der größte Fährschiffhafen der Bundesrepublik. Der gesamte Altstadtkern der Hansestadt Lübeck wurde zum Unesco-Weltkulturgut erklärt.
Mecklenburgische Seenplatte
- Lage
Zwischen den Großstädten Hamburg und Berlin sowie Schwerin und Rostock liegt die "Mecklenburgische Seenplatte". Sie erstreckt sich von Sternberg und Plau über Waren und Neustrelitz nach Neubrandenburg, Feldberg und Fürstenberg.
- Geologie
Durch die letzte Eiszeit geprägte hügelige Landschaft. Beeindruckt durch den Wechsel von Wäldern, weiten Feldern, Wiesen, Mooren und Seen. Mit über 1.000 Seen, größtes zusammenhängendes Seengebiet Europas.
- Höchste Erhebung: Helpter Berg, 179 m.
- Geschichte
Hügel- und Großsteingräber, Wasser- und Windmühlen, Kirchen, Burgen. Schlösser und Gutsanlagen mit bemerkenswerten Parks.
- Flora
Zahlreiche Orchideenarten, (Knabenkraut, Waldhyazinte) Wacholderheide, Sonnnentau.
- Fauna
Internationales Vogelschutzgebiet. Seeadler, Schreiadler, Schwarzstorch, Fischotter, Kranich, Reh-, Rot- und Damwild sowie eine Vielzahl von Schmetterlings- und Käferarten.
- Naturschutzgebiete
Müritz-Nationalpark, Naturparks: Nossentiner- Schwinzer Heide, Feldberger Seenlandschaft.
- Kunst
Backsteingotik, Fachwerkhäuser, Stadtmauern, Mühlen, Schlösser, Burgen, Klöster.
- Museen
Archäologisches Freilichtmuseum Groß Raden, Kloster und Klosteranlage Dobbertin, Heinrich-Schliemann-Museum Ankershagen, Agrarhistorisches Museum Alt Schwerin, Alte Burg Penzlin mit Hexenkeller, Müritz-Museum mit Aquarium Waren/Müritz, Museum Neustrelitz, Mühlenmuseum Woldegk, Regionalmuseum Ur- und Frühgeschichte und die Kunstsammlung in Neubrandenburg sowie zahlreiche, mit Liebe und Engagement geführte Heimatmuseen.
- Sehenswert
Die Naturschönheiten haben zu jeder Jahreszeit ihren ganz besonderen Reiz .
- Schöne Straßen: Deutsche Alleenstraße
- Essen und Trinken
Wild- und Fischgerichte aus einheimischen Wäldern und Seen. Honig und Produkte aus Honig (z. B. Bärenfang-Honigschnaps) deftige und herzhafte "Mecklenburger Küche".
- Verkehrsanbindung
A19, A24, B96, Berlin-Stralsund und B104. Flughäfen: Neubrandenburg, Rechlin-Lärz und Rostock.
Bremen, Nordsee und Niedersachsen
Das Bundesland Bremen ist ein Zwei-Städte-Staat: Stadt Bremen, Halbmillionenstadt an der Unterweser, Bremerhaven 170.000 Einwohner an der Wesermündung, 70 km von Bremen entfernt. Schwerpunkte bilden: Internationaler Handel, Schifffahrt, Automobil-, Flugzeug- und Raumfahrtindustrie. Nahrungs- und Genussmittelproduktion, High-Tech-Forschung und -entwicklung. Einige Daten zur Geschichte Bremens: Erste Erwähnung 782, Marktrecht seit 965, Bischofs- und Erzbischofssitz bis zur Reformation; Mitglied der Hanse seit 1358; frühes Handelszentrum im nordwestdeutschen Raum.
Sehenswert:
Die historisch gewachsene Innenstadt und der Marktplatz mit Bauwerken aus acht Jahrhunderten. Besonders hervorzuheben sind das Rathaus mit Renaissance-Fassade, der Dom mit ältesten Teilen von 1068 (Westkrypta), die Rolandstatue (Symbol für Freiheit und Selbsständigkeit der Stadt), die Skulptur der Bremer Stadtmusikanten von Gerhard Marcks an der Westseite des Rathauses, das Kulturdenkmal Böttcherstraße mit Glockenspiel, Museum, Kunsthandwerk, Spielbank, Gastronomie und Geschäften, sowie das Schnoorviertel, ein ehemaliges Handwerker- und Fischerquartier.
Kulturell hat die Stadt vieles zu bieten:
Das Dreisparten-Theater, internationale und nationale thematisierte Museen, Kunsthalle, Galerien. Im Bau befinden sich: Das Musical-Theater für das Dauer-Musical "Jekyll + Hyde", die Erlebnisanlage Space Park, das Design-Museum Wilhelm-Wagenfeld-Haus. Im September jeden Jahres findet das Musikfest Bremen statt; viele internationale und nationale Veranstaltungen (6-Tage-Rennen, German Classics, Fußball, Handball); Volksfeste und Märkte, wie der Bremer Freimarkt (ältester in Norddeutschland), Weihnachtsmarkt, Stadtfest etc.
Hotels und Gasthöfe, Restaurants, Bars und Kneipen in jedem Leistungsstandard von einer typisch bremischen Küche über die landesspezifische zur internationalen Küche erfüllen jede Geschmacksrichtung. Die BTZ hält einen Pauschalangebotskatalog, "Bremen, Ihr Städtereiseziel", mit einer Vielzahl von Angeboten bereit. Zum Beispiel: Ausflüge in das Künstlerdorf Worpswede/Teufelsmoor (25 km), in den Märchen- und Freizeitpark Verden (45 km), die Lüneburger Heide (80 km) oder zu den Küstenorten und Ostfriesischen Inseln. Eine Tagesfahrt nach Helgoland wird ebenfalls angeboten.
Bremen ist immer gut zu erreichen:
Über die A1 Köln-Hamburg, A27 Hannover-Bremerhaven/Cuxhaven, die A28/B75 Oldenburg-Emden oder mit dem ICE im 2-Stundentakt. Bremens Flughafen sorgt für die Freiheit über den Wolken, mit Verbindungen zu den internationalen Knotenpunkten, Direktflügen in die Schweiz, nach den Niederlanden und Großbritannien und mit Charterflügen zu südeuropäischen Urlaubszielen. Mit dem Motorboot oder Segler über Aller, Weser, Hamme, Wümme und Hunte sind Wasserwanderungen nahe der Küste ein Erlebnis.
Lüneburger Heide
- Lage
Zwischen Aller, südlicher Weser und Elbe, zwischen den Großstädten Hamburg, Braunschweig und Hannover.
- Geologie
Abwechslungsreiches Flachland mit Urstromtälern, niedrige eiszeitliche Landrücken, Moränen, Moorgebieten, Dünen und Findlingen. Im Untergrund finden sich Erdöl und Salz.
- Höchste Erhebung: Wilseder Berg, 169 m
- Geschichte
Hünen- und Hügelgräber aus der Steinzeit. Hanse, Welfen und askanische Herzöge hinterließen Spuren.
- Flora
Heide, Wacholder, Birken und ausgedehnte Kiefernwälder, vieltausend Arten an Gräsern und Wildblumen sowie seltene Kräuter.
- Fauna
Traditionelle Schnuckenzucht und Bienenkultivierung. Die meisten Großwildarten im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide.
- Naturschutzgebiete
Lüneburger Heide, Naturpark Südheide, Naturpark Elbufer-Drawehn.
- Kunst
Backsteingotik (z. B. Lüneburg), malerische Fachwerkinnenstädte (z. B. Celle), Schlösser, Kirchen, Dome; bedeutende Klöster in Ebstorf, Isenhagen, Lüneburg, Medingen, Walsrode und Wienhausen, die unschätzbare Kunstgegenstände beherbergen.
- Museen
Freilichtmuseen in Kiekeberg, Hösseringen, Lübeln und das Erdölmuseum in Wietze; zahlreiche Freizeit-, Wild- und Vogelparks (z. B. Walsrode) sowie Heimatmuseen (z. B. Wilsede).
- Sehenswert
Die Heideblüte im Spätsommer; Celle, Gifhorn, Lüneburg, Nienburg, Verden, Walsrode und besonders reizvolle Heidedörfer - die Marsch- und Moorhufen und die wendländischen Rundlinge.
- Schöne Straßen
Deutsche Ferienstraße Alpen-Ostsee, Harz-Heide-Straße, Elbufer Straße, Alte Salzstraße, Deutsche Märchenstraße (Verden), Deutsche Fachwerkstraße (Wendland).
- Essen und Trinken
Viele Köstlichkeiten aus der Heide: Honig, Buchweizengerichte, Schinken und Heidschnuckengerichte und alles um die Heidekartoffel; vorzügliche Schnäpse.
- Verkehrsanbindung
Über die A7 Hannover-Hamburg oder die A2 Berlin-Hannover. Flughäfen in Hamburg, Hannover-Langenhagen und Bremen.
Weserbergland, Mittelweser
Weserbergland-Mittelweser - hinter diesem Namen verbergen sich fünf Feriengebiete, in denen Gäste zu jeder Jahreszeit willkommen sind. Jedes der fünf Gebiete hat seine eigene Geschichte und eigene Reize. Gemeinsam ist der Region eine zauberhafte Flusslandschaft, eine Vielzahl von Burgen und Schlössern an waldreichen Gebirgszügen, sowie ein mittelalterlicher Fachwerkstil der Städte. Auf Schritt und Tritt begegnet man hier der Legendentradition zahlreicher Sagen und Märchen. Da gibt es zum Beispiel die Sababurg im Herzen des mächtigen Reinhardswaldes, die als Dornröschenschloss von sich reden gemacht hat. In dieser Umgebung, die den Erzählungen der Gebrüder Grimm nach wie vor gleicht, können Touristen noch heute in eine Märchenwelt eintauchen um sich verzaubern zu lassen. Magische Anziehungskraft hat die Schlossanlage besonders auf Liebespaare: Denn das 660 Jahre alten Gemäuer birgt heute nicht nur das Sababurg-Theater und ein Restaurant-Café, sondern auch ein Standesamt für "Märchenhochzeiten". Im ehemaligen Jagdschloss der hessischen Landgrafen befindet sich ein Burghotel. Entlang der Weser gibt es noch mehr Möglichkeiten, einen sagenhaften Urlaub zu verbringen. Am geschlängelten Oberlauf der Weser liegen verwunschene Wälder und historische Städtchen, an denen der "Radfernweg Weser" vorüber führt. Hier ist die Heimat nicht nur von Dornröschen, auch Doktor Eisenbart, der Rattenfänger von Hameln und der Lügenbaron von Münchhausen sind hier zuhause.
Der Weserbergland-Wanderweg durchzieht den Naturpark Solling-Vogler. Burgen und Schlösser im Stil der Weserrenaissance laden zum Besuch ein. Das Leinebergland zwischen Harz und Solling ist Urheimat des Bockbieres. Über pittoresken Stadtbildern erheben sich auf bewaldeten Hügeln stattliche Welfenburgen. Im Tal fließt die Leine, ein beliebter Anziehungspunkt für Kanuten. In den Wäldern des Deister gingen einst Könige und Edelmänner auf Jagd. Heute sind die Felsformationen des Ith Übungsgelände für Alpinisten. Von zahlreichen Aussichtstürmen hat man eine weite Sicht ins Land und kann fast bis nach Hannover blicken. Im Gebirgsdurchbruch der Weser zwischen Wiehen- und Wesergebirge kommen Natur- und Geschichtsfreunde voll auf ihre Kosten. Die alte Grafschaft Schaumburg und Porta Westfalica bieten prunkvolle fürstliche und kirchliche Bauten aus vergangenen Zeiten. Museen, Freizeit- und Erholungsanlagen sowie Dutzende von Mühlen entlang der "Westfälischen Mühlenstraße" garantieren selbst in wetterungüstigen Monaten ein abwechslungsreiches Ferienerlebnis. Das Steinhuder Meer ist ein Paradies für Wassersportler, die Mittelweser bietet ein Eldorado für Pferdeliebhaber, während Hobby-Archäologen in dieser Region auf den Spuren urgeschichtlicher Saurier wandeln.
Prignitz, Ruppiner Land, Ückermark
- Lage
Im Nordwesten Brandenburgs, zwischen Berlin und Mecklenburg-Vorpommern.
- Geologie
Dieses Land prägt eine einzigartige Harmonie und Naturbelassenheit. Den Ursprung dafür bildet die 12000 Jahre zurückliegende Weichseleiszeit, die durch den Eisvorschub Rinnenseen, Grundmoränen, Sanderflächen und Urstromtäler mit Flussläufen und ausgedehnten Schwemmsandgebieten entstehen ließ.
- Geschichte
Der Begriff "Ruppin" ist slawischen Ursprungs und könnte auf "rupa" (Grube,Wasserloch) zurückzuführen sein. Ursprünglich stand "Ruppin" für den nach 1147 angelegten deutschen Burgflecken, später als Burg ausgebauten Ort am Nordende des Ruppiner Sees, das heutige Alt Ruppin. Die Kurfürsten von Brandenburg und die preußischen Könige prägten das Land vom 17. bis zum 19. Jahrhundert.
- Flora
Im Norden dominieren ausgedehnte Kiefern- und Mischwälder, durchsetzt von Hunderten von Seen in den ehemaligen Stauchungsmulden. Nach Süden hin vollzieht sich ein Übergang zu den fruchtbaren lehmigen Sanden, die heute überwiegend landwirtschaftlich genutzt werden, und schließlich zu den feuchten Niederungen der Urstromtäler: das Havelländische Luch, das Rhinluch und das Kremmener Luch.
- Forschung und Kunst
Einige bedeutende Persönlichkeiten der letzten beiden Jahrhunderte stehen in enger Beziehung zu diesem Land. So der Schriftsteller Theodor Fontane (1819-1898) und der Künstler u. Architekt Karl Friedrich Schinkel (1781- 1841) beide in Neuruppin geboren. Der Entdecker des antiken Troja, Heinrich Schliemann (1822-1890), der Grönlandforscher Alfred Wegener (1880-1930), der Entdecker des Koffeins und Anilins, Friedl. Ferdinand Runge (1794-1867), der Kritiker und Schriftsteller Kurt Tucholsky (1890-1935) u. a. machten das Ruppiner Land bekannt.
- Sehenswert
Die großzügige Stadtanlage Neuruppins, das denkmalgeschützte Liebenwalde, Schlösser, Klöster und Kirchen in Fürstenberg, Gransee, Lindow, Oranienburg und Rheinsberg. Ein Erlebnis bietet eine 30-km-Fahrt mit Draisinen zwischen Fürstenberg und Templin.
Ostbrandenburg
Märkische Schweiz-Oderbruch - eine Landschaft zum Staunen und Genießen. Das Strausberger Wald- und Seengebiet mit dem Rüdersdorfer Muschelkalkrücken, die Berge und Schluchten in der Märkischen Schweiz und die schöne Auenlandschaft des Oderbruchs mit dem Oderstrom und der Hügelkette des Barnim: Das ist die reizvoll-romantische Landschaft östlich von Berlin. Das Land zwischen Berlin und dem Oderstrom wirkt abgeschieden, zugleich überrascht es durch Vielgestaltigkeit und Kontraste und durch die zahlreichen kulturellen Zeugnisse der vergangenen Jahrhunderte. Ein guter Reisebegleiter ist Theodor Fontane, der diese Gegend vor rund 130 Jahren häufig bereiste. Der Schriftsteller hat mit seinen Romanen "Wanderungen durch die Mark Brandenburg" seiner brandenburgischen Heimat ein bleibendes Andenken gesetzt. Die Märkische Schweiz-Oderbruch erreicht man über die A10 (östlicher Berliner Ring), die B1 und B5 sowie den Verkehrslandeplatz Strausberg und die Regional- und S-Bahnen. Von Berlin in östlicher und südöstlicher Richtung bis zur Oder erstreckt sich das Oder-Spree-Seengebiet. 80 km von Berlin entfernt liegt Frankfurt/Oder, das Tor von und nach Osteuropa. In wenigen Minuten erreicht man zu Fuß über die Stadtbrücke das polnische Slubice. Das Frankfurter Rathaus, ab 1253 errichtet, gehört zu den größten und ältesten Ratsgebäuden Deutschlands. Der große Dichter Heinrich von Kleist (1777-1811) ist in dieser Stadt geboren. Für ihn beherbergt die ehemalige Garnisonsschule ein Museum. 25 km südlich, liegt auf der Talsandterrasse des Warschau-Berliner Urstromtals, Eisenhüttenstadt. Hier kann man auf engstem Raum die Entwicklung sozialistischer Baukunst in der DDR mit allen angrenzenden Bereichen nachvollziehen. Besonders in den Wohngebieten der 50er und 60er Jahre fällt die großzügige Frei- und Grünflächengestaltung auf. In Kontrast dazu steht der mittelalterliche Kern des Ortsteils Fürstenberg. Das um 1900 errichtete Rathaus, die aus Backstein erbaute spätgotische Hallenkirche aus der Zeit um 1400 und Jugendstilfassaden prägen das Bild dieses Stadtteils ebenso, wie die kleinen Häuser des Kiezes. Der Erholung und Entspannung dient die "Insel", eine Parkanlage zwischen dem alten und neuen Oder-Spree-Kanal, mit farbenprächtigen Blumenrabatten, Plastiken, Schwimmhalle, Heimattiergarten und einer Gaststätte mit Minigolfanlage. Auf gut ausgeschilderten Wanderwegen, vorbei an den Diehloer Bergen, erreicht man das Schlaubetal. Am schönsten lassen sich Stadt und Landschaft vom Wasser aus entdecken. Ein besonderes Erlebnis ist dabei die Durchfahrt der Zwillingsschachtschleuse: Sie überwindet eine Niveaudifferenz von 14 Metern zwischen Kanal und Oder.
Berlin
Die deutsche Hauptstadt ist das bedeutendste Reiseziel der Bundesrepublik: Nahezu 8 Millionen Übernachtungen wurden hier im vergangenen Jahr verzeichnet! Berlin hat eine Ausdehnung von rund 890 Quadratkilometern, damit ist Berlin neunmal so groß wie Paris. Die Stadtgrenze erreicht mit 234 Kilometern riesige Dimensionen. Ein Ballungsraum, in dem 3,5 Millionen Menschen leben. Mit dem Fall der Mauer am 9. November '89, der Wiedervereinigung Deutschlands und der Hauptstadt-Entscheidung, wurde Berlin wieder ein Treffpunkt für Reisende aus aller Welt. Auch ohne Auto ist man in dieser Stadt mobil: Die U- und S-Bahnen verbinden schnell und sicher die Außenbezirke mit der Innenstadt.
Trotz seiner Größe ist Berlin die grünste Großstadt Deutschlands: Hier gibt es die meisten innerstädtischen Wälder, Parks und Anpflanzungen - fast ein Drittel des Stadtgebietes besteht aus Wald und Wasser. Durch die Stadt zieht sich eine Kett von Seen, die ein System von Flüssen und Kanälen miteinander verbindet. So kann man die Stadt nicht nur bei einer Rundfahrt mit dem Bus, sondern auch per Schiff erkunden. Im Berliner Alltag gehören kulturelle Ereignisse von internationalem Rang zur Tagesordnung: Die Internationalen Filmfestspiele, die über ein weltweites Renommee verfügen, weit über 30 Theater, drei Opernhäuser, eine Vielzahl von Varietés und Musical-Häuser und nicht zuletzt die Philharmonie mit den Berliner Philharmonikern. Die musikalische Palette beinhaltet aber auch Kleinkunst in Folklorekneipen, eine ausgeprägte Rock- und Jazz-Szene mit zahllosen Clubs und Großveranstaltungshäusern. Berlin hat mit der Waldbühne die schönste Open-Air-Bühne Europas, die in den Sommermonaten allabendlich bis zu 22.000 Besucher in ihren Bann zieht, um Veranstaltungen aus den Bereichen Klasssik, Rock und Film zu besuchen.
Mit über 80 Museen verfügt Berlin über eine einzigartige Museumslandschaft. Eine Vielzahl von archäologischen und kunsthistorischen Sammlungen dokumentiert 6.000 Jahre kulturgeschichtlicher Entwicklung: von Europa bis zum fernen Osten. Die Palette der Museen reicht von namhaften Einrichtungen auf der Museumsinsel (Pergamon- u. Bodemuseum) über das Kunstgewerbemuseum am Kulturforum neben der Philharmonie bis zu staatlichen Museen in Dahlem. Darüberhinaus gibt es Kuriositäten wie ein Schmetterlings-Museum oder das Museum der Düfte. Die Messe- und Kongress-Stadt Berlin verfügt mit dem ICC (Internationales Congress Centrum Berlin) schon seit mehr als 15 Jahren über ein weltweit einmaliges Kongressgebäude. Der Messe- und Kongressplatz Berlin gehört zu den ersten in der Welt. Berlin - das ist aber auch Kudamm und Kiez. Der Prachtboulevard erstreckt sich über eine Länge von 3,5 km von der Gedächtnis-Kirche bis zum Halensee. In lauen Sommernächten ist Berlin hier, wie auch an anderen Plätzen der Stadt, rund um die Uhr geöffnet. Die Stadt kennt so gut wie keine Sperrstunde, so daß die Gäste Spree-Athens den Reiz dieser kosmopolitischen Mischung ohne Einschränkung auskosten können. Etwa 7.500 gastronomische Betriebe aller Art stehen hierfür zur Verfügung! Neben dem Kudamm lädt der Boulevard "Unter den Linden" zu einem Bummel ein. Diese traditionsreiche Allee führt vom Pariser Platz durch das Brandenburger Tor über die Friedrichstraße bis zum Alexanderplatz. Umrahmt von den historischen Gebäuden der Humboldt-Universität, der Staatsoper und alten Wache, dem Zeughaus, dem Alten Museum am Lustgarten, dem Dom und Nicolaiviertel genießt man hier die Lebendigkeit dieser Stadt.
Potsdam, Havelland und Fläming
Diese westliche Region des Landes Brandenburg erstreckt sich vom romantischen Ländchen Rhinow über den einstigen Fürstensitz Brandenburg, die Baumblütenstadt Werder und die Landeshauptstadt Potsdam bis hin zu den mittelalterlichen Anlagen der Städte Jüterbog und Luckenwalde. Schon Theodor Fontane schwärmte auf seinen Wanderungen von den ausgedehnten Kiefernwäldern im Fläming und der Seenlandschaft des Havellandes. Doch nicht nur erholsungssuchende Naturliebhaber kommen hier auf ihre Kosten. Potsdam, verkehrsgünstig vor den Toren Berlins gelegen, ist das politische und kulturelle Zentrum des größten neuen Bundeslandes. Hier wird Kulturkennern noch weit mehr geboten, als das Schloss Sanssouci, der weltberühmte Lieblingsaufenthalt von Friedrich dem Großen. Die zahlreichen Hohenzollernschlösser und -bauwerke in den drei großen königlichen Gärten, lassen selbst verwöhnte Kunstliebhaber staunen. Potsdam ist auch Babelsberg, mit dem legendären UFA-Filmgelände und den großen Studios, die man bei einer Babelsberg-Filmstudiotour besichtigen kann. Im Jahr 2001 wirdt in Potsdam die Bundesgartenschau stattfinden. Aus diesem Anlass wird hier eine neue Parklandschaft angelegt. Die Havelseen, die Potsdam umschließen und so zur Insel machen, bilden einen idyllische Wasserverkehrsweg, auf dem man per Schiff zu den Sehenswürdigkeiten im Havelland gelangt: Zum Bespiel zur Blütenstadt Werder, sie ist Zentrum des havelländischen Obstanbaugebietes. Hier feiert man seit dem Jahr 1860 jeweils Ende April/Anfang Mai das bekannte Baumblütenfest. In Brandenburg, dem einstigen Heveller-Fürstensitz "Brennaburg", prägen die Bauwerke der Dominsel, das Rathaus mit dem Roland und die St.-Katharinen-Kirche das Gesicht der Stadt. Inm Rathenow, dem ersten Standort der optischen Industrie, wurde dem Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg ein Denkmal gesetzt. Im Ländchen Rhinow unternahm der Ingenieur und Flugtechniker Otto Lilienthal seine ersten Gleitversuche. In Paretz schließlich hielt sich Königin Luise von Preußen mit ihren Kindern am liebsten auf. Flämische Siedler aus dem 12. Jahrhundert gaben dem märkischen Kiefernwaldgebiet, das stark durch die Eiszeit geprägt wurde, seinen heutigen Namen "Fläming". Besondere Anziehungspunkte im Hohen Fläming sind die Burgen Rabenstein und Eisenhardt, sowie das Schloss Wiesenburg. Im Niederen Fläming und im Baruther Urstromtal gelangt man in historische, mittelalterliche Städte. Ob in Belzig, Jüterbog, Treuenbrietzen, Baruth oder Luckenwalde: Stets umgibt hier den Besucher ein Hauch von Nostalgie. Die märkische Vergangenheit erkundet man im Zisterzienserkloster Zinna (1226 geweiht), in den Herrensitzen in Fredersdorf, Schmerwitz, Wiepersdorf, Petkus sowie in den Schlössern Baruth und Stülpe. Besucher finden hier nicht nur ein breites Angebot in Hotellerie und Gastronomie, sondern auch ein vielfältiges Freizeitangebot: Zum Beispiel Reiterhöfe, Flugsportanlagen, Fahrrad- und Bootsverleihe.
Dahme-Seengebiet, Elbe-Elster-Land, Spreewald, Niederlausitz
Das Niederlausitzer Land liegt zwischen Fläming und Spreewald, zwischen Berlin und Dresden. Das Luckauer Becken wird nordwestlich vom Niederen Fläming begrenzt, der höchsten Erhebung der Mark Brandenburg mit einer durchschnittlichen Höhe von 150 Metern. Nördlich bestimmt das Baruther Urstromtal mit seinen Niederungen und nordöstlich der weitbekannte Spreewald, in dem die Kreisstadt Lübben liegt, die abwechslungsreiche und schöne Landschaft. Der Niederlausitzer Landrücken mit den Naturschutzgebieten der Rochauer Heide und dem Bergen-Weißacker-Moor prägen die südliche Begrenzung mit ausgedehnten Kiefern-, Laub- und Mischwäldern zwischen großangelegten Weide-, Wiesen- und Ackerflächen. Unweit von Schöna-Kolpien bei Dahme entspringt der gleichnamige Fluss und durchquert die Landschaft in nordöstlicher Richtung, wo er schließlich bei Berlin in die Spree mündet. Die deutsche Besiedelung der Lausitz begann unter Markgraf Gero aus Meißen, der 937 von Kaiser Otto I. die Ostmark erhielt. Im 13. und 14. Jahrhundert verstärkte sich die deutsche Kolonisation der Lausitz. In diese Zeit fallen viele Orts- und Kirchengründungen. Besucher können die Spuren des Glaubenskampfes an Resten von Wallanlagen einstiger Burgen und massiv gebauter Feldsteinkirchen noch heute besichtigen.
Das Leben in den Städten Luckau, Golssen, Dahme und den umliegenden Dörfern hat einen Hauch jener Nostalgie bewahrt, die anderenorts häufig der wirtschaftlicher Umgestaltung und Sanierung zum Opfer gefallen sind. Der erhaltengebliebene, teilweise originalgetreu restaurierte Stadtkern von Luckau, umgeben von einer mittelalterlichen Stadtmauer mit Wieckhäusern, dem Roten Turm, einem Stadtgraben und einer sich anschließenden Parkanlage, prägt das unverwechselbare Stadtbild. Das markantestes Bauwerk ist die St. Nikolaikirche. Dieser gewaltige, gotische Bau entstand in mehreren Bauphasen zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert. Zu der noch vollständig vorhandenen Innenausstattung aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts gehören die barocke Donatorgel mit 44 klingenden Registern, eine Doppelwendeltreppe und eine Sandsteinkanzel des Torgauer Bildhauers Andreas Schulze. Im Sommer finden Tier- und Vogelfreunde hier eine Ansammlung zum Teil seltener Tiere: Neben dem Schwarz-, Rot-, Reh- und Muffelwild sind auch die Fischreiher, Störche und Kraniche zu sehen, die hier im Sommer ein ständiges Quartier haben. Während in Europa und in Deutschland die Zahl der Störche abnimmt, weist Brandenburg einen stabilen, leicht zunehmenden Bestand auf. Einer der größten Kranichrastplätze Deutschlands liegt auf den Freesdorfer Wiesen bei Luckau. Dieses 150 Hektar umfassende Gebiet wurde 1977 unter Schutz gestellt. Kleinere Rastplätze gibt es noch in nördlicher Richtung, zwischen Krossen, Golssen und Kasel-Golzig.
Börde, Altmark
Im Herzen von Sachsen-Anhalt liegt die touristische Region Elbe-Börde-Heide. Zu ihr gehören die Landeshauptstadt Magdeburg sowie die Landkreise Schönebeck, Bördekreis, Ohrekreis, Jerichower Land und Teile des Landkreises Aschersleben-Staßfurt. Naturfreunde und Geschichtsinteressierte kommen hier gleichermaßen auf Ihre Kosten. Entlang der Elbe zieht sich der größte zusammenhängende Auenwaldkomplex Mitteleuropas. Hier leben, wie auch in den umliegenden Naturschutzgebieten, viele seltene Tiere und Pflanzen. Wer sich für Baukunst interessiert, dem fallen zahlreiche historische Bauwerke auf. Ein Magnet für Besucher ist Magdeburg, die "Stadt am Strom". Besondere Anziehungspunkte sind die kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten, die zahlreichen Parkanlagen, der altehrwürdige Dom, das Kloster "Unser Lieben Frauen" und das historische Rathaus. Magdeburg wurde bereits im Jahr 968 durch Otto I. zum Sitz eines Erzbistums erhoben. Der Einfluss der Magdeburger Erzbischöfe war lange Zeit der entscheidende Machtfaktor in der Region. Der 937 von Otto I. gegründete Dom St. Mauritius und Katharina steht noch heute als Zeitzeuge, in welchem sowohl Ottos Gemahlin Editha als auch er selbst ihre letzte Ruhe fanden. Berühmt wurde Magdeburg auch durch seine künstlerischen Meister wie den Komopnisten Georg Philipp Telemann. Zugleich ist seine Geburtsstadt auch Zentrum der internationalen Telemannforschung. Martin Luther, Feldmarschall Tilly und der Alte Fritz hinterließen in dieser Region ihre Spuren. In Magdeburg versprach Till Eulenspiegel dem Volk, "von der Laube zu fliegen" und verspottete anschließend die versammelte Bürgerschaft, seinen Worten Glauben geschenkt zu haben. Die Stadt Magdeburg ist Ausgangs- und Endpunkt der Straße der Romanik, die im Jahr 1993 eröffnet wurde und sich in Form einer Acht durchs gesamte Bundesland zieht. Im Bereich der Region Elbe-Börde-Heide befinden sich 21 Stationen dieser Route. Darüber können Besucher hier zahllose weitere Überreste aus romanischer Zeit erkunden. Magdeburg verlieh einem der fruchtbarsten Landstriche Deutschlands seinen Namen- der Magdeburger Börde. Diese reizvolle Landschaft erstreckt sich südlich bis südwestlich der Landeshauptstadt. Typisch sind die baumarmen, sanften Hügel, über die man kilometerweit den Blick schweifen lassen kann. Einen schönen Kontrast zu dieser lieblichen Landschaftsform bilden die dichten, großen Waldgebiete im nördlichen Teil der Region, so der Flechtinger Höhenzug, die Colbitz-Letzlinger Heide und der Külzauer Forst.
Der Harz und das Eichsfeld
Im Herzen des Landes erhebt sich Deutschlands nördlichstes Mittelgebirge: Der Harz. Tiefe Täler, dicht bewaldete Berge und schroffe Felsen wechseln sich hier mit Hügeln, bunten Bergwiesen und klaren Seen ab. Eine landschaftliche Vielfalt, die schon Martin Luther, Heinrich Heine oder Johann Wolfgang von Goethe schätzten. Die Besiedlung des Harzes begann mit dem Bergbau, der durch die sächsischen Kaiser im 10. Jahrhundert angekurbelt wurde. Erst 1992 wurde die letzte Grube im Harz geschlossen, die Grube "Hilfe Gottes" in Bad Grund. Zahlreiche Bergwerks- und Hüttenmuseen zeugen von der langen Tradition des Bergbaus, dem auch die Harzer Städtekultur ihre prachtvollen Fachwerkbauten verdankt. In Quedlinburg, Wernigerode und Goslar kann man das Harzer Fachwerk sehen, und noch heute die ehemaligen Sitze der Herrscher bestaunen. Aber auch in den kleineren Bergstädten findet man das harztypische Fachwerk mit seinen buntbemalten Schnitzereien. Als "Perle des Südharzes" ist das Städtchen Stolberg bekannt. Der reine Fachwerkort liegt zwischen vier Tälern, über der Stadt thront das alte Schloss. Die alten Schlösser oder Herrschersitze sind ebenso sehenswert, wie die zahlreichen Bauten der Harzer Romanik aus den Jahren 950 bis 1250. Besonders attraktive Ausflugsziele sind: der Stephansdom in Halberstadt, die Stiftskirche mit dem Domschatz in Quedlinburg, die Kaiserpfalz in Goslar, das Zisterzienserkloster in Walkenried, die Burg Falkenstein bei Pansfelde, das Kloster Michaelstein oder die Burg Regenstein in Blankenburg. Entlang der "Wege in die Romanik" und der "Straße der Romanik" reiht sich für Autofahrer eine Sehenswürdigkeit an die nächste. Wer lieber mit der Eisenbahn fährt, steigt in die Harzer Schmalspurbahnen, die auf drei verschiedenen Strecken fahren. Die Harzquerbahn führt von Wernigerode nach Nordhausen. Die Selketalbahn fährt durch das schöne Selketal von Eisfelder Talmühle nach Gernrode. Wohin die Brockenbahn führt, verrät ihr Name. Wer die Gegend mit dem Fahrrad erkunden will, kann sich an zehn Bahnhöfen der Harzer Schmalspurbahnen Zweiräder für Entdeckungstouren ausgeleihen. Die herrlichste "Sehenswürdigkeit" im Harz ist die Natur, die sich mit ihren verschiedensten Gesichtern zeigt. Eine Wanderung durch den Nationalpark, nach Wunsch unter der Leitung eines Nationalparkrangers, ist ein einmaliges Erlebnis. Den Einblick in die Welt seltener Pflanzen kann man bei einer botanischen Führung rund um die Brockenkuppe noch vertiefen. Gleich zwei Nationalparks hat der Harz zu bieten: den Nationalpark Hochharz auf der sachsen-anhaltinischen Seite und den niedersächsischen Nationalpark Harz. Im Oberharz findet man sehr viele klare Bergseen, die noch von den Bergleuten angelegt wurden. Thermalbäder in den attraktiven Harzer Kurorten bieten Entspannung. Die sanfteren Hügel des Harzvorlandes werden im Harz von tiefen Tälern und schroffen Felsen abgelöst. Sie machen das Okertal, das Bodetal und das Selketal nicht nur für Wanderer, sondern auch für Kletterer zum Paradies. Das Gebiet um den Brocken bildet in Mitteldeutschland das größte zusammenhängende natürliche Bergfichtengebiet. Hier wachsen Fichten noch in Höhen bis 1100 m, Buchen in Höhen bis zu 900 m. Mit seinen dichten Wäldern und bizarren Felsen galt der Harz früher als unheimlich und flößte den Bewohnern Furcht ein. Allerlei Geschichten rankten sich um dieses Gebirge, sodass der Harz heute für seine Sagen bekannt ist. Vieler Naturdenkmäler und Naturschauspiele sind auf eine Sage zurückzuführen, so z. B. die Rosstrappe, die Teufelsmauer oder das "Brockengespenst". Auch die Orte, wie Osterode oder Wildemann, wurden nach Sagengestalten oder Göttern benannt. Ein besonderes Fest im Harz ist die Walpurgisnacht. Diese Nacht vom 30. April zum 1. Mai wurde früher groß und laut gefeiert, um böse Geister und die Kälte zu vertreiben. Bis heute verabschieden sich im Harz die Gemeinden mit einem rauschenden Fest von ihrem langen Winter.
Halle, Saale, Anhalt
- Lage
In der Mitte Deutschlands zwischen Arendsee und Zeitz, Harz und Fläming. Die Landeshauptstadt ist Magdeburg.
- Geschichte
Der Straße der Romanik folgt man den Spuren der mittelalterlichen Geschichte des Landes. Der erste deutsche König Heinrich I. wählte Quedlinburg zu seinem Lieblingsitz. Kaiser Otto I. bevorzugte Magdeburg. Er und seine Gemahlin Adelheid wurden im Dom dieser Stadt beigesetzt. Der Askanierfürst Albrecht der Bär ist im Schloss Ballenstedt begraben. Eike von Repgow verfasst auf der Burg Falkenstein das erste deutsche Rechtsbuch, den "Sachsenspiegel". Im 16. Jh. Wird das Gebiet des heutigen Sachsen-Anhalt zum Ausgangspunkt der Reformation. Martin Luther, Philipp Melanchton, Lucas Cranach d. €. und Thomas Müntzer waren bedeutende Vertreter dieses Jahrhunderts.
- Musik
Wiege der Barockmusik mit Heinrich Schütz (1585-1672) in Weißenfels, Georg Philipp Telemann (1681-1767) aus Magdeburg, Joh. Sebastian Bach (1685-1750) in Köthen und Georg Friedr. Händel (1685-1759) aus Halle.
- Persönlichkeiten
Die Dichter Klopstock aus Quedlinburg und Novalis aus Mansfeld, die Pianistin Clara Schumann aus Pretzsch, Otto von Bismarck aus Schönhausen, die Philosophen Spengler aus Sangershausen und Nietzsche aus Röcken.
- Sehenswert
U.a. die Lutherstädte Eisleben und Wittenberg, Halberstadt, Magdeburg, Naumburg und Quedlinburg mit Zeugen romanischer und gotischer Baukunst. Halle, Salzwedel und Wernigerode mit historischer Altstadt, Dessau mit Bauhaus und Bauhausbauten. Über 150 Museen. Historische Gärten und Parks.
- Schöne Straßen
Straße der Romanik: 1000 Kilometer lange landesweite Tourismusstraße mit 60 Orten und 72 romanischen Kirchen, Klöstern, Domen, Burgen und Pfalzen.
- Landschaften
Nationalpark "Hochharz", Dübener Heide, Colbitz-Letzlinger-Heide, Naturpark Drömling, Elbauen bei Magdeburg und Dessau, Biosphärenreservat Mittlere Elbe, Saale- und Unstruttal, Havelland.
Der Niederrhein
Ein weites Feld an Urlaubserlebnissen können Reisende am Niederrhein entdecken. Die ebene Landschaft deht sich scheinbar endlos aus. Nur hin und wieder erhebt sich eine Strauchmoräne vor dem Horizont. Die Landschaft und Kultur am Niederrhein sind Spiegelbild der Erd- und Menschheitsgeschichte. Die Gegend bezeugt alte Hochkulturen ebenso, wie bäuerliche Bodenständigkeit und industriellen Erfindungsreichtum. Eiszeit-Gletscher haben das Land plattgeschliffen. Sie hinterließen als Höhen-Markierung Wälle und den großen Fluss. Daß dieser in früheren Zeiten häufig ausuferte, verraten noch heute seine Altarme und verschlungenen Nebenläufe. Sie werden heute als Insel-Biotope gepflegt, auf denen seltenen Pflanzen und Tiere gedeihen und leben. Doch der Niederrhein überwältigt nicht nur durch seine Landschaft. In Köln kommen Künstler aller Richtungen auf ihre Kosten: Ob in einer der vielen Kunstausstellungen oder abends in einer Musikkneipe. Düsseldorf ist bekannt für seine Einkaufsmeilen und seine Eleganz. Neuss bietet Hanse- und Bürgertradition. Duisburg ist geprägt durch seinen großen Hafen. Im antiken Xanten erleben Touristen einen Ausflug in die Römerzeit. Bei Emmerich fließ der Strom gemächlicher, hier überspannt eine Hängebrücke mit Rekordbreite den Fluß. Abseits der Ufer erstrecken sich im Westen Wälder, wie der Reichswald, sowie das naturgeschützte Schwalm-Nette-Gebiet mit seinen bäuerlichen Kulturen. Spitze Kirchtürme verraten malerische kleine Ortschaften. Sich drehende Windmühlen zeigen an, daß man am Niederrhein in Sachen Umwelttechnologie die Nase im Wind hat.
Schon die Steinzeitmenschen schätzten den Standort Niederrhein. Dies beweisen jahrtausendealte Funde, die in zahlreichen Museen ausgestellt sind. Beim Abbau von Bodenschätzen wurden aufschlußreiche Zeitzeugen zutage gefördert. So kann man im Brüggener Jagdmuseum urtümliche Waffen und die Knochen damaliger Beutetiere betrachten. Der Alltag der rheinischen Ahnen läßt sich seit Römerzeiten nachvollziehen. Flanieren wie die alten Römer kann man im Archäologischen Park Xanten. Im Amphitheater bekommen Zuschauer vor antiker Kulisse Opern und Pop-Spektakel geboten. Fränkische Stämme lösten die Römer ab und leisteten für die Provinz "Entwicklungshilfe", unter der das fruchtbare Hinterland aufblühte. Führende Kirchenmänner ließen vielerorts Gotteshäuser errichten, deren Baukunst, bodenhaftende romanische Harmonie oder himmelstrebende Gotik, noch heute beeindruckt.
Wer durchs Rheinland zieht, kann sich der Kunst nicht entziehen. Um in Köln all die Museen, Kirchen, sakralen Kostbarkeiten oder den Bauhaus-Bau der Moderne in Krefeld zu besichtigen, reicht ein Kultururlaub alleine kaum aus. Doch nicht nur für die geistige, auch für die körperliche Fitness bietet diese Freizeitregion Abwechslung . So kann man gemütlich über Seen paddeln oder beim Wandern das Auge schweifen lassen. Ganz besonders aber bietet sich das flache Land für Fahrradtouren an. Selbstverständlich auf kulturell interessanten Routen: entlang der Via Romana zum Beispiel, von Nijmegen nach Xanten. Von Mühle zu Mühle führen weite Rundwege durch den Naturpark Schwalm-Nette.
Münsterland, Westfalen
Das Feriengebiet Westfalen erstreckt sich von der holländischen Grenze und dem Rhein bis zur Weser und vom Wiehengebirge im Norden bis zum Rothaargebirge im Süden. Ein Land in fünf Regionen: Sauerland, Siegerland-Wittgenstein, Münsterland, Teutoburger Wald und Westfälisches Ruhrgebiet. Es ist nicht die große Welt der Superlative, die man in Westfalen findet sondern eine bunte Mischung kleiner Schätze. Da sind die vielen kunstträchtigen Schlösser, die entlegenen Wasserburgen, die prächtigen Dome, die historischen Stätten als Zeugen der deutschen Geschichte, von der Varus-Schlacht 9 n. Chr. über den Westfälischen Frieden 1648 bis zur Industrialisierung. Verträumte Bauerndörfer mit ihrer Fachwerk-Romantik bilden einen Kontrast zur modernen Architektur in den Städten. Außerhalb der Städte erstrecken sich in Westfalen weite Flächen und die dichten Wälder des Mittelgebirges. Hier finden Touristen keinen Trubel, sondern eine wohltuende Ruhe, in der das einsame Landschaftsbild allenfalls von einem Bauernhof unterbrochen wird. Das Münsterland. Das Dreieck des Münsterlandes ist markant abgegrenzt: Im Süden die Lippe, im Westen die niederländische Grenze und im Osten der Teutoburger Wald. Unter Kennern gilt das Münsterland seit jeher als Geheimtip. Bauern haben das Bild dieser weiten grünen Parklandschaft geprägt, der die Stadt Münster ihren Namen gab. Ritter schufen hier herrliche Wasserburgen und Schlösser, Ordensleute bauten vielgerühmte Kirchen und Klöster, während die Bürger malerische Städte errichteten. Entlang der 100-Schlösser-Route lassen sich die romantischen Adelssitze des Müsterlandes erkunden. Besonders beliebt ist diese Tour per Fahhrad.
Das Westfälische Ruhrgebiet.
Die Städtelandschaft zwischen Recklinghausen und Hagen, zwischen Bottrop und Hamm gehört zu den führenden Kulturlandschaften Europas. Auf engem Raum findet man hier ein außergewöhnlich reiches Angebot an Theatern, Orchestern, Museen und Kunstsammlungen. Weltweit bekannt sind die Ruhrfestspiele in Recklinghausen. Mit dem rasanten Musical "Starlight Express" ging in Bochum ein neuer Stern über dem Westfälischen Ruhrgebiet auf. Pro Jahr finden rund 10.000 Kulturveranstaltungen statt. Die Industriedenkmale dieser Region sind zum Teil so interessant, dass daraus bedeutende Museen entstanden sind. Am bekanntesten sind das Deutsche Bergbaumuseum in Bochum und das Westfälische Freilichtmuseum Technischer Kulturdenkmale in Hagen. Neu hinzugekommen ist das Westfälische Industriemuseum in Dortmund. Wer es ruhiger haben will, findet Erholung und Abwechslung in den Freizeitparks und an den Stauseen am Rande der Städte. Gartenlokale, Wanderwege und viel Grün lassen hier vergessen, dass man sich in einer der wichtigsten Industrieregionen Deutschlands befindet.
Teutoburger Wald, Osnabrücker Land
Urlaubs- und Freizeitverhalten wandeln sich schnell. Heute will man mehr erleben als nur Strand und Sonnenbrand. Man wandelt gerne auf den Spuren der Vergangenheit einer Freizeit- und Ferienregion. Dazu gehören neben Erholung in der Natur auch Geschichte und Kultur. Die Heimatregion der Germanen - "Teutonen" - hat Geschichte gemacht und ist mit der berühmten Varusschlacht im Teutoburger Wald 9. n. Chr. weithin bekannt geworden. In dieser Schlacht vernichteten die Germanen unter der Führung des Cheruskerfürsten Arminius drei römische Legionen des Varus und beendeten damit die römische Herrschaft rechts des Rheins. Das Hermannsdenkmal auf der Grotenburg bei Detmold erinnert mitten im Teutoburger Wald an dieses Geschichtsereingnis von europäischer Bedeutung. Es ist nur eines der historisch und kulturgeschichtlich bedeutenden
Sehenswürdigkeiten.
"Geschichtsnahe Erholung" und "Erholung mit Kunst und Kultur", unter diesen Themen hat der FVV Teutoburger Wald e.V., Reiseführer zur Geschichte und Kultur der Region zusammengestellt. Mit einem Bilderbogen und einer chronologischen Kurzfassung geschichtlicher und kulturgeschichtlicher Höhepunkte erhält man nicht nur Anregungen für Entdeckungsfahrten. Man bekommt auch eine Übersicht über diezahlreichen Freizeitangebote und erfährt, wo man, zum Beispiel in den Heilbädern und Kurorten, etwas für die Gesundheit tun kann. Besonders für Geschichtsinteressierte, die Ziele für eine "klassische Bildungsreise" suchen, sind diese "Reiseführer" eine wahre Fundgrube. Sei es die Geschichte der Germanen und Römer, der Reformation und Gegenreformation, der Hanse, der Preußen, der Landesherrschaften oder Weserrenaissance: Wer sich historisches Wissen verschaffen möchte oder einfach Anregungen zur Freizeitgestaltung sucht, findet in den 21 Reiseführern alles auf einen Blick. Gegen eine geringe Schutzgebühr sind die Reiseführer über den FVV Teutoburger Wald zu beziehen.
Osnabrücker Land
- Lage
Im Nordwesten Deutschlands und Südwesten Niedersachsens. Im Norden stößt die Norddeutsche Tiefebene heran und im Süden die Münstersche Bucht. Das Osnabrücker Land wird von zwei Gebirgsketten durchzogen, dem Wiehengebirge und dem Teutoburger Wald.
- Geologie
Ausgedehnte Tiefebenen und ursprüngliche Bauernregionen bestimmen den Norden und Süden. Große und kleine Bäche sowie die Hase schlängeln sich durch Wiesen und Wälder. Seltene Lebensräume werden als Naturschutzgebiete bewahrt. Lebende Moore, in denen noch Wollgras und Sonnentau wachsen, der Silberberg zwischen Hasbergen und Hagen mit seinen Orchideen oder das Steinerne Meer bei Belm und seine mehr als tausend Findlinge.
- Höchste Erhebung: Dörenberg, 331 m (westl. Teutoburger Wald).
- Geschichte
Zahlreiche Hünengräber erzählen von der Frühzeit. 9 n. Chr. die Varusschlacht in Bramsche-Kalkriese. Bleibendes Denkmal, das an den Sachsenherzog Wittekind erinnert, sind die Reste der Wittekindsburg im Nettetal, auf die er sich der Sage nach zurückzog, als er von Karl dem Großen geschlagen wurde. Dieser gründete nach der Eroberung des Sachsenlandes wahrscheinlich im Jahre 783 den Bischofssitz Osnabrück. 1648 Westf. Friede.
- Naturschutzgebiete
Naturpark Teutoburger Wald/Wiehengebirge.
- Kunst
Malerische Fachwerkinnenstädte (z. B. Bad Essen, Quakenbrück), schmucke Fachwerkbauernhöfe, Schlösser, Burgen, Herrensitze, Klöster und Stiftsburgen.
- Museen
Über 18 Museen präsentieren ihre Schätze.
- Sehenswert
Osnabrück - spätgotisches Rathaus: Im Friedenssaal wurde fünf Jahre lang über das Ende des Dreißigjährigen Krieges verhandelt, Bad Essen - Marktplatz, Bad Iburg - Schloss, Bad Rothenfelde - Gradierwerke, Bramsche - Informationszentrum Kalkriese, Tuchmacher-Museum, Berge - Stift Börstel, Quakenbrück - Fachwerkstadt
- Beschilderte Ferienstraßen
Artland-, Bramgau- und Osningroute
- Essen und Trinken
Viele Unternehmen, die fürs leibliche Wohl sorgen: Hochprozentiges in Flaschen, feine Gewürze, leckere Salate, Wurst- und Fleischspezialitäten, Margarine, Speiseeis u.v.m.
Sauerland, Siegerland-Wittgenstein
- Lage
Östlich des Rheins, zentrale Lage zwischen Köln, Dortmund und Frankfurt (100 km).
- Geologie
Eine Mittelgebirgslandschaft mit Höhen bis zu 800 m. Waldreichster Kreis Deutschlands mit Hoch- und Niederwald. Im Untergrund findet sich Erz und Schiefer.
- Höchste Erhebung: Albrechtsberg bei Bad Berleburg-Girkhausen (799 m)
- Geschichte
Siegen: ehemalige Residenzstadt der Nassauer und Oranier, zahlreiche Zeitdokumente. Geburtsstadt von Peter Paul Rubens, 2500 Jahre alte Eisengeschichte.
- Flora
Hoch- und Niederwald, Heide, Moore, Quellgebiet von Eder, Lahn und Sieg.
- Naturschutzgebiete
49 Naturschutzgebiete, Naturpark Rothaargebirge, 724 Naturdenkmäler.
- Kunst
Rubensgalerie, Schlösser, Kirchen, traditionelle Baudenkmäler von internationaler Bedeutung, z. B. Fachwerk-Ortskern "Alter Flecken" in Freudenberg.
- Museen
55 Museen, u. a. Internationales Radiomuseum, Heimatmuseen, Volkskundliche Museen, Siegerland-Museum mit Rubensgalerie.
- Sehenswert
Malerische Ortskerne mit Fachwerk und Schiefer. Besonders lieblich präsentiert sich die Stadtgeschichte in Freudenberg und Bad Laasphe, deren Stadtkerne als Baudenkmale von internationaler Bedeutung gelten. Ferner Rubensgalerie, Kohlenmeiler. Im Winter: ca. 275 km gut gespurte Loipen, Abfahrtshänge, Schlepplifte usw. Im Sommer: Gut markierte Wanderwege von insges. 3.500 km Länge, z. B. der "Siegerland-Höhenring" mit ca 135 km oder der "Wittgensteiner Panoramaweg" mit ca. 145 km Länge. 34 anspruchsvolle Radwander-Routen sind bestens ausgeschildert.
- Schöne Straßen
Sieg-Freizeit-Straße und Lahn-Ferien-Straße.
- Essen und Trinken
Aktion "Zwischen Rubens und Landluft" Bodenständige Küche mit heimischen Produkten, Gastronomen und Landwirte arbeiten zusammen.
- Verkehrsanbindung
BAB 4 Köln-Olpe, BAB 45 "Sauerlandlinie", Siegerland-Flughafen in Burbach, gute Bahnverbindungen.
Bergisches Land
Mit seinen sanften Hügeln trägt das Bergische Land seine Bezeichnung zurecht. Dennoch verdankt die Region ihren Namen nicht der Landschaft, sondern dem berühmten Herrscherhaus derer von Berg. Vor vierhundert Millionen Jahren, im Zeitalter des Devon, bildete sich der Mittelgebirgszug, der stufenförmig aus der Rheinebene ansteigt. 508 Meter misst der Unnenberg nahe Marienheide, der Größte im ganzen Land.
Schwarz-Weiß-Grün sind die Farben der Region. Blendend blankes Fachwerk charakterisiert die Häuser in Dörfern und Städtchen. Stilvoll schmuckreiche Türen sind ihre Visitenkarte, während die Läden im selben, frischen Grün leuchten, wie die Landschaft. Wälder und Wiesen im Wechsel bestimmen das Bild, das sich in weiten Wasserflächen spiegelt. Der Seenreichtum des Bergischen wurde durch Menschen geschaffen. Vor mehr als hundert Jahren entstand die älteste deutsche Talsperre als erste einer ganzen Seenplatte bei Remscheid. Ein Tummelplatz für Freizeitsportler. Wer lieber den Kopf als den Körper trainiert, findet Kunst von der Romanik bis Beuys, von der Dorfkirche bis zum Industriedenkmal. Die Gegend ist reich an Kulturgütern, zum Beispiel einem alten Wasserhammer in Engelskirchen. Auch Düsseldorf, einst bergische Residenz - heutige elegante Landeshauptstadt ist ein Großstadt voll Kunst und Kultur. Wuppertal verdankt seinen Weltruhm nicht nur seinem einmaligen Verkehrsmittel - der Schwebebahn - sondern auch seinen Künstlern, wie der begnadeten Tänzerin Pina Bausch. Schon die Neandertaler haben in bergischen Regionen gesiedelt: Bei Erkrath fanden sich 1856 in einem Kalkbergwerk Überreste der 60 000 Jahre alten Urahnen, die samt Ausrüstung im eigenen Museum nachgebildet sind. Lange vor dem Ruhrgebiet entwickelte sich im erzreichen Bergischen Land eine florierende Kleineisen-Industrie. Werkzeuge aus Remscheid, Beschläge aus Velbert und Klingen aus Solingen waren erfolgreiches Exportgut. Ob vorindustrielle Zeiten gemütlicher waren, lässt sich auf Schloss Burg an der Wupper, dem Stammsitz der Herzöge von Berg ebenso gut besichtigen, wie auf Schloss Homburg in Nümbrecht oder im Haus Dahl in Marienheide, das den bäuerlichen Alltag alter Zeiten dokumentiert.
Urlauber erwartet hier ein reiches Freizeitangebot: Heißluftballonfahren, Gleitschirm- oder Drachenfliegen, Segelflug, Reiten und Kutschfahrten, Zoo- und Tierparkbesuche usw. Nach den Seen laden die Schwimmoper und rutschenreiche Spaßbäder ganzjährig zum Baden ein. Skilaufen ist sowohl im Winter, wie auch im Sommer möglich: auf den Schneepisten im Oberbergischen oder zu Wasser in Langenfeld. Zum Entspannen und Bummeln laden die Straßencafés und Fußgängerzonen ein: Entweder malerisch-idyllisch im Kern der kleineren Ortschaften, oder mit Weltstadt-Flair auf der Düsseldorfer "Kö".
Hessisches Bergland
- Lage
Im äußersten Nordwesten des Bundeslandes Hessen an das Sauerland angrenzend
- Geologie
Abwechslungsreiche Mittelgebirgslandschaft, vier Seen
- Höchste Erhebung: Langenberg bei Willingen, 843 m
- Tiefster Punkt: Tal der Eder, weniger als 200 m
- Geschichte
Das Verbandsgebiet ist nahezu identisch mit dem ehemaligen Fürstentum Waldeck. Klosterkirche Diemelsee-Flechtdorf, Begräbniskapelle der Waldecker Grafen
- Flora
Hochheiden, Kellerwald (Buchenbestände)
- Fauna
Dachs, Fuchs, Reh- und Schwarzwild, Waschbär, Angelgewässer, Greifvögel
- Naturschutzgebiete
Naturpark Diemelsee
- Sehenswert
Schloss Bad Arolsen, Schloss Waldeck am Edersee, Schloss Friedrichstein, Bad Wildungen, Historische Stadtbilder, z. B. Korbach, Frankenberg, Bad Arolsen und Bad Wildungen. Romanische Baukunst z. B. einschiffige romanische Uplandkirchen, gotische Baukunst, z. B. Portal der Kilianskirche. Blühende Hochheide im August/September in Willingen, Eder-, Diemel- und Twistesee, Besuch der Traditionsfeste (Freischießen der Historischen Schützengesellschaften)
- Museen
Museen der Stadt Bad Arolsen: Schreibersches Haus, Christian-Daniel-Rauch-Haus, Kaulbachhaus, Staatl. Kunstsammlung Schloss Friedrichstein, Bad Wildungen, Stadtmuseum Korbach, Historisches Bergamt Bad Wildungen-Bergfreiheit.
- Essen und Trinken
Versunkener Obstkuchen, Waldecker "Südfrüchte" (Steckrüben, Kartoffeln), Schröggel-Suppe, Ofenkuchen
- Verkehrsanbindung/Autobahnen:
A44 Dortmund-Kassel, Diemelstadt - A5 Frankfurt-Kassel bis Gießen, Marburg - A7 Bad Hersfeld-Kassel, Melsungen
ICE-Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe, Nahverkehrszüge bis Bad Wildungen und Volkmarsen; Ruhrtalbahn bis Brilon-Wald, Willingen, Korbach
Thüringen
- Lage
Zwischen den fruchtbaren Auen des, bis fast an den Harz reichenden, Thüringer Beckens und dem hügeligen Vorland des Thüringer Waldes.
- Geologie
Der zentrale Teil des Thüringer Beckens ist eine flachwellige Landschaft, unterbrochen von Höhenzügen, wie der Fahner Höhe, im Westen der entstehende Nationalpark Hainich, die Reinsberge bei Plaue sowie die Höhenzüge Finne/Schrecke/Schmücke im Norden und das malerische Unstruttal.
- Höchste Erhebung: Singer Berg, 582 m
- Geschichte
Burgen und Schlösser im Thüringer Kernland sind Zeugen des einstigen Thüringer Königreiches. Beispiele sind: Schloss Friedenstein Gotha, Runneburg Weißensee, Schloss Beichlingen, Festung Petersberg Erfurt, Thüringer Burgenland, Drei Gleichen.
- Flora
Reiche Kulturlandschaft mit faszinierenden Landschaftsbildern. Laub- und Kiefernbestände, Streuobstwiesen, Trockenrasen, große fruchtbare Agrarflächen, Anbau von Färberwaid und verschiedene Kräuter (Heilkräuter).
- Fauna
Vorwiegend ländliche Gegend, Haltung von Haustieren und Reitpferden, Vogelschutzgebiete
- Naturschutzgebiete
Entstehender Nationalpark Hainich, Landschaftsschutzgebiet Fahner Höhe, Renaturierung des Unstruttales, Reinsberge in Plaue
- Kunst
Instrumentenbau, Blaudruck, Glockengießerei, Porzellan- und Korbmacherei, Glasbläserhandwerk, Geburtsstätte des Gartenzwerges.
- Museen
Naturkunde-, Volkskunde- u. Puppenmuseum "Mon plaisir" Arnstadt, Museum für Dampflokomotiven Arnstadt, Tobiashammer in Ohrdruf, Karthograph. Museum in Gotha, Milchmuse-um in Weißensee, Museumsbrauerei in Singen.
- Sehenswert
Burgen und Schlösser (z. B. Burgenensemble Drei Gleichen, Schloss Friedenstein), Runneburg in Weißensee (Steinschleuder), Fachwerkdörfer und -städte, alte Kirchen, Ekhof-Theater in Gotha, Domstufenfestspiele in Erfurt, die Handwerkerstätten Dörrberghaus in Gräfenroda, Kanustrecke Sömmerda.
- Schöne Straßen
Deutsche Alleenstraße, Thüringer Porzellanstraße und Klassikerstraße.
- Essen und Trinken
Thüringer Rostbrätel und -würste, leckere Kuchen, Schnäpse, Magenbitter, "Aromatique".
Leipzig und sächsisches Burgenland
- Lage
Zwischen Elbe und Mulde, Chemnitz, Dresden und der Messestadt Leipzig.
- Geologie
Abwechslungsreiche Formationen; im Süden noch Hochplateau mit tiefen Taleinschnitten und schroffen Felsen, im nördlichen Teil die Leipziger Tieflandsbucht, eine eiszeitlich geprägte Landschaft.
- Höchste Erhebungen: Rochlitzer Berg 349 m und der Collm 314 m
- Geschichte
1000 Jahre Geschichte an 100 Flusskilometern der Mulde, Burgenromantik mit ganz eigenwilligem Charme.
- Flora
Laub- und Mischwälder, Streuobstwiesen, reiche Pflanzenwelt und Heide.
- Fauna
Schwarz- und Damwild, Biber.
- Naturschutzgebiete
Kriebstein-Talsperre, Dahlener Heide/Wermsdorfer Wald, Muldenauen.
- Naturpark
Dübener Heide
- Landschaftsschutzgebiete
Zschopautal, Striegistäler
- Kunst
Renaissance-Bauten in Torgau, Barockgarten in Machern, Jugendstilrathaus in Waldheim
- Museen
Ringelnatz-Museum in Wurzen, Gellert-Museum in Hainichen, Ostwald-Gedenkstätte in Großbothen.
- Sehenswert
Burg Kriebstein, Burg Gnandstein, Burg Mildenstein, Schloss Rochlitz, Schloss Colditz, Schloss Nossen, Schloss Rochsburg, 1000jährige Linde in Collm.
- Schöne Straßen
"Das Tal der Burgen"
- Messen
Leipzig und Markkleeberg
- Essen und Trinken
Rittermahle, gutbürgerliche sächsische Küche.
- Verkehrsanbindung
Über A14 Leipzig-Dresden, A4 Eisenach-Dresden oder A9 Nürnberg-Berlin
Dresden, Sächsische Schweiz und Elbland
Eine Ferienregion, die vor allem durch das Elbsandsteingebirge und die Städte Dresden und Meißen bekannt ist. Das Gebiet erstreckt sich entlang der Elbe von der Stadt Torgau im Norden bis über Bad Schandau im Süden hinaus. Reizvolle Landschaften und eine Fülle an Zeugnissen sächsischer Kunst-, Kultur- und Technikgeschichte lohnen einen mehrtägigen Aufenthalt. Mit seiner Mischung aus barocker Eleganz und moderner Aufbruchstimmung ist Dresden eine Großstadt mit besonderem Flair: In über 50 Museen, bei Theater-, Konzert- und Opernaufführungen und zahlreichen Veranstaltungen kann hier jeder seinen individuellen kulturellen Bedürfnissen nachgehen. Reizvolle Natur bietet der Tharandter Wald mit seinem Traditionsreichtum in Bergbau und Forstbotanik, das Moritzburger Wald- und Teichgebiet oder das Schönfelder Hochland. Zu empfehlen sind aber auch die weniger bekannten linkselbischen Täler zwischen Cossebaude und Meißen. Diese Ziele erreicht man auch ohne Auto mit modernen Zügen des S-Bahnnetzes von Dresden. Eine besonders reizvolle Art des Reisens ist die Fahrt mit den Schmalspurbahnen oder per Pferdekutsche.
Zwischen Pirna und Diesbar-Seußlitz erstreckt sich 55 km lang die "Sächsische Weinstraße" inmitten des kleinsten Weinanbaugebietes Deutschlands, es ist das nordöstlichste in Europa. IHier entstand im Laufe der Jahrhunderte eine attraktive Verbindung von Landschaft, Natur und Baukunst. In diesem vom Klima begünstigten Teil Sachsens wird seit über 800 Jahren Wein angebaut. Seit über 200 Jahren Porzellan wird Porzellan produziert. Neben Wein und Porzellan machten seine Silberfunde Sachsen reich und berühmt. Der Glanz vergangener Zeiten ist bis heute spürbar. Ein Erlebnis ist die gemächliche Fahrt mit einem Seitenraddampfer. Vom Wasser aus hat man guten Blick auf die Weinbergterrassen der Sächsischen Weinstraße oder das Elbsandsteingebirge mit seiner herrlichen Landschaft. Zu entdecken sind die Schlossanlagen, Parks und Gärten, Kirchen und Winzerhäuser. Besondere Aufmerksamkeit verdient, neben den Städten Dresden und Meißen, der architektonisch interessante Stadtkern von Großenhain mit dem Rathaus, der Marienkirche und Barockbürgerhäusern. Auch eine Besichtigung des mittelalterlichen, idyllisch gelegenen Strehla am Elbebogen sollten sich Touristen nicht entgehen lassen. Die Rennaissancestadt Torgau, oder die Stadt Pirna mit ihrem schmucken Altstadtkern, laden ebenso zur Besichtigung ein, wie die vielen kleineren Städtchen mit ihrem eigenwilligen Chrame. Allerorts finden Besucher angenehme Hotels und Pensionen in verschiedenen Preisklassen.
Oberlausitz, Niederschlesien
- Lage
Im Osten des Freistaates Sachsen, an den Grenzen zu Polen und zur Tschechischen Republik.
- Geologie
Der flache Norden ist geprägt von Heide, Teichen und Mooren, Braunkohlevorkommen, im Süden eines der größten Granitmassive Europas (Oberlausitzer Bergland), sowie Sandsteinformationen und vulkanisches Ergussgestein im Zittauer Gebirge.
- Höchste Erhebungen: Lausche: 792 m, Valtenberg 589 m
- Geschichte
Besiedlung durch germanische Stämme, im 6. und 7. Jahrhundert, aber auch durch das slawische Volk der Sorben. Wechselnde Zugehörigkeit zu Sachsen, Brandenburg und Böhmen, Oberlausitzer Sechsstädtebund (1346).
- Flora
Ausgedehnte Kiefern-, Fichten- und Mischwälder, seltene Pflanzen wie Sumpfporst, Glockenheide und verschiedene Orchideenarten in den Schutzgebieten.
- Fauna
Rot-/Muffelwild, Fischotter, Dachse, Kraniche, Fisch- und Seeadler, Lurche, seltene Insekten.
- Naturschutzgebiete
Biosphärenreservat "Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft", NSG "Dubringer Moor".
- Kunst
Zahlreiche sakrale Gebäude wie Dom und Domschatz Bautzen, "Heiliges Grab" Görlitz, Klöster "St. Marienstern" u. "St. Marienthal", Herrnhuter Barock, zahlreiche Töpfereien (Bunzlauer Keramik), Städtische Kunstsammlungen Görlitz, Kulturinsel Einsiedel.
- Museen
Sorbisches Museum Bautzen, Deutsches Damast- und Frottiermuseum Großschönau, Freilichtmuseum Erlichthof, Völkerkundemuseum Herrnhut, Lessingmuseum Kamenz, "Alte Pfefferküchlerei" Weißenberg, Glasmuseum Weißwasser u.v.m.
- Sehenswert
Mittelalterliche Stadtanlagen z. B. in Bautzen, Görlitz, Kamenz, Löbau und Zittau, Oberlausitzer Umgebindehäuser, Osterbräuche wie Osterreiten und Ostereierverzieren, Felsenwelt des Zittauer Gebirges, Parkanlagen in Bad Muskau und Kromlau, Saurierpark Kleinwelka.
- Messen
Tourismusbörse Görlitz, Anfang November
- Essen und Trinken
Sorbisches Hochzeitsessen, Oberlausitzer und Schlesische Küche, Schwarzbier.
- Verkehrsanbindung
A13 von Berlin, A4 von Bad Hersfeld - Flughafen Dresden
Erzgebirge, Vogtland, Westsachsen
- Lage
Zwischen dem Erzgebirge, dem Vogland und Thüringen, im Tal der Zwickauer Mulde. Umfasst eine Fläche von ca. 600 qkm, dazu gehört der Landkreis Zwickauer Land und die kreisfreie Stadt Zwickau.
- Geologie
Typischer Vorgebirgscharackter mit Wäldern und Flusstälern, Moorgebiete, im Untergrund noch Reste von Steinkohlevorkommen.
- Höchste Erhebung: Quarzschieferfelsen Hirschenstein, 610 m im Hartmannsdorfer Forst.
- Geschichte
Prinzenraub, Prinzenhöhle Hartenstein, jahrelanger Steinkohleabbau hinterließ Spuren - Bergbaulehrpfad.
- Flora
Die seltenen Douglasien, Hemlockstannen und Weymuthskiefern sieht man ebenso Fichten, Kiefern, Buchen und Eichen, viele hundert Arten Farne und Blütenpflanzen.
- Fauna
Schaf- und Rinderherden, zahlreiche Sing- und Greifvögel, Schwarz-, Reh- und Muffelwild, Fische.
- Naturschutzgebiete
Am Röhrensteg Wildenfelser Zwischengebirge, Hartensteiner Wald, Weißenborner Wald, Muldenpromenade, Naturlehrpfad - Flößergraben im Werdauer Wald.
- Kunst
Fachwerkhäuser in vielen Orten, Schlösser, Burgen und Kirchen in Zwickau (z. B. Dom St. Marien mit Peter-Breuer-Altar), Fraureuth mit Silbermann-Orgel, Werdau und Crimmitschau mit unschätzbaren Kunstgegenständen.
- Museen
Städtisches Museum und Automobilmuseum "August Horch", Robert-Schumann-Haus. Agrar- und Freilichtmuseum Schloss Blankenhain, Burgmuseum Schönfels, Museum Burg Stein, Heimatmuseum Crimmitschau, Stadt- und Dampfmaschinenmuseum Werdau, viele Galerien.
- Sehenswert
Rosenschau auf Schloss Wildenfels und die Dahlienschau in Fraureuth, Robert-Schumann-Wettbewerbe in Zwickau.
- Schöne Straßen
Die Silberstraße, Sachsens erste Ferienstraße: Zwickau-Dresden.
- Essen und Trinken
Verschiedene Eintöpfe, Kartoffel und Quark, regionales, westsächsisches Mauritius-Bier.
- Verkehrsverbindung
Über die A14 Leipzig-Dresden, A4 Dresden-Chemnitz, A72 Chemnitz-Zwickau.
Eifel mit Ahrtal
Vor ungefähr 10.000 Jahren spuckten in der Eifel mächtige Vulkane und ließen rotglühende Lava auf die Erde nieder regnen. Erdgeschichtlich betrachtet ist dies nicht lange her. Heute sind die kreisrunden, tiefen Maare der Schmuck der Eifel. Die Heimatschriftstellerin Clara Viebig nannte diese unergründlichen Krater die "Augen der Eifel". Die Überraschungen, die Eifel heute für ihre Gäste bereithält, sind Natur pur, artenreiche Naturschutzgebiete und idyllische Landstädtchen wie Daun, Hillesheim, Gerolstein, Manderscheid, Bitburg und Mayen. Schon seit Urzeiten zog es Menschen in die Eifel. Funde in der Kakushöhle in Mechernich-Eiserfey belegen, daß hier schon vor 60.000 Jahren Steinzeitmenschen siedelten. Zwischen Aachen und Zülpich, zum Beispiel auf dem Römerkanal-Wanderweg entlang der ehemaligen, rund 100-Kilometer-Wasserleitung von Nettersheim nach Köln, kommt man römischem Lebensstandard auf die Spur. Von der Vormachtstellung der Karolinger künden in Aachen Kaiserpfalz und Münster, als Weltkulturgut von der UNESCO gewürdigt. Die Fülle an Festungen auf den Eifelhöhen ist den fehdenreichen Zeiten im Mittelalter zu verdanken. Heute sind die Burgen zum Teil bewirtschaftet oder, wie der Bergfried in Nideggen, als Museum ausgestattet, die Besuchern Einblick in das Leben der Ritter verschaffen. Im Schutz der Festungen haben sich malerische Dörfer und Städte bewahrt, mit stolzen Bürgerhäusern wie dem der Tuchmacher in Monschau oder die Kupferminen-Herrensitze in Stolberg. Hier findet man ein ursprüngliches Fachwerk wie aus dem Bilderbuch. Auch die dunklen, wärmespeichernde Schieferverkleidung sind charakteristisch für die Ortskerne in der Eifel, von Aachen-Kornelimünster bis Dahlem-Kronenburg. Wer wissen will, wie die Bauern früher wohnten und arbeiteten, besucht das Simmerather Bauernmuseum oder das Rheinische Freilichtmuseum Kommern mit seinen 50 Hofgebäuden. Auch die historischen Gebäude der Eifel lassen Geschichte lebendig werden: Von der sakralen Architektur der Schlosskirche in Schleiden bis zur entrückten Trappistenabtei Mariawald hoch über Heimbach. Reiseführer rühmen die Eifel als eine der kulturreichsten Gegenden Deutschlands. Kostbar geschmückt sind die Kirchen in Bad Münstereifel und Langerwehe, ein erlesener Antwerpener Schnitzelaltar ziert die Wallfahrtskirche in Heimbach. In den Museen ist Weltliches von den alten Meistern bis zur provokanten Moderne zu bewundern. Die Ahr schlängelt sich durch ein enges romantisches Flusstal. Sie fließt vorbei an steilen Weinbergen und malerischen Weinorten wie Altenahr und dem berühmten Heilbad Bad Neuenahr-Ahrweiler bis hin zur Mündung in den Rhein zwischen Remagen und Sinzig-Bad Bodendorf. Ein unvergeßliches Erlebnis bleibt eine Wanderung über die Höhen des Rotweinwanderweges. Hier bietet sich Besuchern auf steilen
Der Rhein von Worms bis Köln
Beiderseits des Rheins liegt der älteste Naturpark Deutschlands, das Rheinische Schiefergebirge. Es wird durch seine durchfließenden Flüsse geteilt: Unterhalb von Bingen durch Rhein, Mosel, Lahn, Ahr und Sieg; links des Rheins in Hunsrück, Eifel-Venn; rechts des Rheins in Taunus, Westerwald und Sauerland. Südlich der Sieg als Teil des Westerwaldes erhebt sich das Siebengebirge mit seiner unverwechselbaren spitzkegeligen Silhouette. Ihren Namen bekam diese Vulkanlandschaft von einer Gruppe von Basalt-, Dolorit- und Trachytkegeln. Die bekanntesten sind der Große Ölberg, der Petersberg und der Drachenfels. Von hier holten die Dombaumeister des Kölner Doms ihr Gestein. Von den Zeiten vor dem Bau des Kölner Doms erzählen im Siebengebirge Burgen und Schlösser ihre Geschichten. SorgsameRekonstruktionenen auf der Bad Honnefer Burgruine Löwenburg lassen die Zeiten der "alten Rittersleut" wieder lebendig werden. Von einer fehdenreichen Zeit künden die Reste der 800-jährigen Trutzburg auf dem Gipfel des Drachenfels. Eine Stufe daruntererinnert Schloss Drachenburg - das "Neuschwanstein des Rheinlandes" - an die Burgennostalgie im vergangenen Jahrhundert. In heimatmuseen können Besucher den Altag vergangener Zeiten nachempfinden, so im Katharinenturm des Hennefer Ortsteils Stadt Blankenberg, dem kleinsten Ort der Republik mit diesem Titel.
Die jüngste Vergangenheit zeigt das Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Bonn, wo in einer ständigen Ausstellung die Nachkriegsära dokumentiert wird. Schon zur Zeit der Römer war das Felsental des Rheins eine wichtige Verkehrsader zu Wasser und zu Land. Damals lernten die Bewohner, Befestigungen zu konstruieren und an den sonnigen Hängen Wein anzubauen. Die Geschichte des Rheintals gestaltete sich wechselvoll: Kaiser und Könige zogen von Frankfurt nach Aachen, reisende Kaufleute hatten Räuberbanden zu fürchten, Kurfürsten erhoben Zölle, Burgen und Schlösser wurden erbaut. Bereits im 16. Jh. wurden die ersten Burgen verlassen und verfielen. Die übrigen Burgen fielen den Truppen Ludwig XIV. und Napoleons zum Opfer. Lediglich die Marksburg blieb aus dem Mittelalter erhalten.
Mit Beginn des 19. Jahrhunderts entwickelte sich das Rheintal zum Anziehungspunkt für Reisende aus aller Welt. Sie interessierten sich für die Burgen und bauten einen Großteil wieder auf. Diese Rekonstruktionen können heute besichtigt werden, in ihren Mauern befinden sich heute Museum, Hotels und Gaststätten. Das romantische Rheintal zwischen Mainz und Remagen ist mittlerweile zur berühmtesten Ferienlandschaft von Rheinland-Pfalz avanciert. Eine Fahrt zu Wasser oder Land ist stets ein Erlebnis: Rüdesheim mit dem Niederwald-Denkmal, durch das Binger Loch mit dem Mäuseturm, vorbei an der Pfalz bei Kaub zur Loreley, durch mittelalterliche Städtchen wie Linz, Andernach, Oberwesel und Bacharach mit ihren Stadtmauern, mittelalterlichen Fachwerkhäusern, Kirchen und Marktplätzen. Eine idyllische Fahrt mit Blick hinauf zu Burgen und Weinbergen. Das größte Weinanbaugebiet von Rheinland-Pfalz ist Rheinhessen. Die Reben bestimmen das Gesicht der grüne Hügellandschaft zwischen der Landeshauptstadt Mainz, Alzey und Worms. Die Weinlagen wurden durch die Ortsnamen benannt, zum Beispiel Oppenheim. Über dieser ehemalige Reichsstadt ragt die gotische Katharinenkirche, die zu den bedeutendsten Sakralbauten Deutschlands gehört. Schon Karl der Große muß den Ingelheimer Rotwein geschätzt haben. Sonst häte er in dem Städtchen nicht eine bedeutende Pfalz errichtet. Die Landschaft nahe Worms, der "Wonnegau" hat ihren Namen verdient. Bedeutende Weinorte sind auch Nierstein und Nackenheim, Geburtsort des Dichters Carl Zuckmayer, der mit dem "Fröhlichen Weinberg" an seine rheinhessische Heimat erinnert. Das malerische Städtchen Alzey nennt sich "Volkerstadt" nach dem Spielmann in der Nibelungensage, der aus Alzey stammen soll. Eine rheinhessische Besonderheit sind die Trullis, jene strahlend weiß leuchtenden spitzkuppeligen Weinberghäuschen mit südlichem Flair. Sehr beliebt ist in Rheinhessen der "Urlaub beim Winzer": eine schöne Gelegenheit, die bevorzugten Weinsorten Kerner und Silvaner oder den köstlichen rheinhessischen Winzersekt direkt an der Quelle kennen zu lernen.
Mosel, Hunsrück, Nahe
Das malerische Tal der Mosel ist eine der beliebtesten Urlaubsregionen von Rheinland-Pfalz. In malerischen Windungen drängt sich die Mosel durch das enge Flusstal, bis sie bei Koblenz in den Rhein fließt. An ihren Ufern liegen gepflegte Weindörfer und mittelalterliche Städtchen. Von den Bergeshöhen ragen trutzige Burgen während an den Hängen weltberühmte Weine wachsen. Einige der berühmten Weinorte sind Winningen, Treis-Karden, Cochem, das "Dornröschen der Mosel" Beilstein, die Jugendstilstadt Traben-Trarbach mit dem Stadtteil Bad Wildstein, Zell, Bernkastel-Kues, Kröv, Leiwen oder Trittenheim. Die Moselhauptstadt ist Trier, Deutschlands älteste Stadt mit imposanten Baudenkmälern von der Antike bis zur Neuzeit. Ein Abstecher zur Saar, nach Saarburg und Konz in die umliegenden Weinorte lohnt sich auf jeden Fall. Der Fluß ist ein Bindeglied zwischen Deutschland und Frankreich, so daß Gäste hier französische und deutsche Lebensart erwartet. Das Schiefergestein und reichlich Sonne lassen an der Saar hervorragende Weine wachsen. Auch Sektfreunde kommen auf ihre Kosten Fruchtige Eleganz und feine Säure zeichnen die Weine von Mosel und Saar aus. Auch den Elbling, eine Besonderheit an der Saar, sollte man unbedingt kosten.
Der Hunsrück
Diese Landschaft gehört zu den ganz großen Waldrevieren in Rheinland-Pfalz. Daher berichtet die Legende, dass der Hunsrück die Heimat des "Jägers aus Kurpfalz" sei. Auch der "Schinderhannes", jener berühmte Räuberhauptmann aus dem 18. Jahrhundert, ist hier auf die "Jagd" gegangen. Doch solch gefährliche Zeiten sind längst vergangen. Heute ist derHunsrück ein ideales Reiseziel, um die Seele baumeln zu lassen, sich ins frische Gras zu legen und zuzuschauen, wie am blauen Himmel die weißen Wolken ziehen. Romantische, tiefe Schluchten wie Baybachtal und Ehrbachklamm führen zur Mosel und verführen zum Wandern ein. Unterwegs laden bewirtschafteteten Mühlen zur Einkehr ein. Idyllische Landstädtchen mit besonderem Flair sind Simmern, Emmelshausen, Herrstein, Morbach und Birkenfeld . In Hermeskeil ziehen besonders das Flugzeugmuseum und das Dampflokmuseum zahlreiche Besucher an.
Die Nahe
An diesem Fluss liegt Idar-Oberstein, die deutsche Edelsteinmetropole. Hier gibt es die einzige Edelsteinbörse Deutschlands, ein bedeutendes Edelsteinmuseum, eine historische Edelstein-Wasserschleife, die Felsenkirche und ganz in der Nähe die Deutsche Edelsteinstraße. An ihr liegt der malerische Ort Herrstein, ein hervorragendes Beispiel gelungener Stadtsanierung. Wer Schmuck liebt, kann in den zahlreichen edelsteinverarbeitenden Betrieben herrliche Stücke kaufen. Das milde Klima im Dreibädertal der Nahe läßt einen hervorragenden Wein gedeihen, den man sich nicht entgehen lassen sollte. Beliebt und bekannt sind an der Nahe auch die Heilbäder Bad Kreuznach, Bad Münster am Stein-Ebernburg und das einzige Felke-Heilbad Deutschlands, Bad Sobernheim.
Die Pfalz
Vom Rhein bis an die Vogesen erstreckt sich der südlichste Teil von Rheinland-Pfalz, dessen Flora und Fauna an die italienische Toscana erinnert. Die steilen Hänge des Pfälzerwaldes halten kalte Luft ab, so dass hier schon im März die Mandelbäumchen blühen. Später im Jahr reifen Feigen und Kiwis und natürlich ein ganz hervorragender Wein. Millionen von Rebstöcken stehen entlang der Deutschen Weinstraße, der ältesten Touristikstraße in Deutschland. Sie führt von Bockenheim nach Schweigen-Rechtenbach. In Bockenheim wurde neuerdings das eindrucksvolle "Haus der Deutschen Weinstraße" eingerichtet. Auch das "Deutsche Weintor" in Schweigen-Rechtenbach ist einen Besuch wert. Berühmte Orte wie Neustadt/ Weinstraße, Deidesheim, Bad Dürkheim, St. Martin, Maikammer oder Landau sind nicht nur Weinfreunden ein Begriff. Seit jeher hat die Landschaft der Pfalz die Sinne ihrer Gästen die Sinne bezaubert. Dazu trägt auch die Pfälzer Küche bei, die für ihre Vielfalt berühmt ist. Der traditionelle Saumagen ist nur ein Beispiel auf der abwechslungsreichen Speisekarte in der Pfalz. Ebenso reizvoll ist die andere Seite der Pfalz, der Pfälzerwald. Das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands ist als Biosphärenreservat anerkannt. Es wird von bizarren Felsformationen durchzogen, zum Beispiel im Dahner Felsenland. Neben der natürliche Landschaft gestalten die vielen Burgen und Burgruinen die Region überaus abwechslungsreich. Die Stadt Pirmasens ist weltweit bekannt als internationale Messe- und Kongress-Stadt. Zweibrücken, die Stadt der Rosen und Rosse, bietet dem Besucher in der warmen Jahreszeit "Europas Rosengarten", während das Landesgestüt Zweibrücken edle Pferde aus bester Zucht und vornehmer Herkunft zeigt. Die Barbarossastadt Kaiserslautern mit dem imposanten neuen Pfalztheater und Ludwigshafen, die Stadt der Chemie, verwöhnen Besucher mit einem attraktiven Kulturprogramm.
Eine besondere Empfehlung, nicht nur für Geschichtsfreunde, ist die 2.000 Jahre alte Stadt Speyer. Ehemals Bischofsstadt und Reichsstadt (1294) mit spätromanischem Altpörtel (13. Jh.), Dreifaltigkeitskirche (1701-17), Judenbad (12. Jh.) und dem Speyerer Dom. Er ist der größte der drei rheinischen Kaiserdome und wurde 1061 geweiht. In der Gruft vor der Krypta wurden die salischen Kaiser beigesetzt. Die Grabplatte Rudolfs von Habsburg befindet sich inder Krypta, im Königschor sind zwei Reliefs mit je vier Königsfigurenzu betrachten. Das Historische Museum der Pfalz erregt durch seine abwechslungsreichen Ausstellungen Aufsehen, während das Technik-Museum mit Imax-Kino für Nervenkitzel und Spannung sorgt.
Westerwald, Lahn, Taunus
Der Westerwald ist Teil des Rheinischen Schiefergebirges und liegt zwischen Lahn und Sieg. So weit das Auge reicht sieht man hier grüne Wiesen und gesunde Natur, die allenfalls von alten Städtchen unterbrochen wird, wie Hachenburg, Montabaur, Altenkirchen und Wissen. Das schönste Fachwerkdorf weit und breit ist Mehren. Auch für Familien mit Kindern bietet der Westerwald ein buntes Programm zu dem ein Besuch des Neuwieder Zoos ebenso gehört, wie das Wellenbad in Rengsdorf, das Marienbad in Bad Marienberg das Erzbergwerk "Grube Bindweide" bei Steinebach. Weniger zur Unterhaltung als zur Besinnung laden die Klöster ein, zum Beispiel Ehrenstein im Wiedtal und Marienstatt bei Hachenburg. Natürliche Gewässer wie Wied, Sieg und Nister eignen sich ideal für Wassersportl, ebenso die glasklaren Seen der "Westerwälder Seenplatte", mit Wiesensee oder dem Secker Weiher. Wintersportfreunde finden auf der Hochebene des Hohen Westerwaldes um den 657 m hohen Fuchskauten ein Wintersportgebiet. Sagenumwoben und sehenswert ist der Druidenstein bei Altenkirchen, eine Basaltpyramide aus der Zeit des Tertiär (75-45 Mio. Jahre). Die geheimnisvollen Kelten benutzen sie als Kult- und Opferstätte. Im unteren Westerwald liegt mit reichen Tonlagern das Kannenbäckerland. Die 30 Kilometer lange historische Kannenbäckerstraße führt zu großen und kleinen Museen, nach Ransbach und Höhr-Grenzhausen und zu alteingesessenen Töpfereien, in denen das "Weiße Gold" des Westerwaldes, der Ton, zu
kunstvollem Geschirr verarbeitet wird.
Das Lahntal, eine von Burgen und Schlössern gesäumte Flusslandschaft, ist ein Magnet für Wassersportler, Angler und Radtouristen. In den typischen Orten mit ihren verwinkelten Gassen, Plätzen und Fachwerkhäusern bekommt man einen Einblick in Kunst und Geschichte des Lahntals. Eindrucksvoll sind auch Limburg mit seinem Burg-Dom-Ensemble auf steilem Fels, der Ortsteil Dietkirchen mit seiner Stiftskirche. Auch die Stammburg der historisch bedeutenden Grafen von Nassau, das Geburtsschloss des Freiherrn vom Stein oder die Reste des Stammschlosses von Wilhelm von Oranien sind eine Besichtigung wert. In Bad Ems, wo sich die Großen der Welt trafen, erinnern noch heute die Kur- und Badehäuser aus dem 19. Jh. oder die russische Kirche an die Blütezeit dieser Bäderstadt.
Der Taunus, vom Rhein bis zur Wetterau mit Lahn im Norden und Rheingau und Main im Süden, ist eine abwechslungsreiche Berg- und Hügellandschaft. Ganz reizvoll in dieser lieblichen Landschaft ist das Wispertal. Der Große Feldberg ist mit seinen 880 Metern Höhe ein beliebter Wintersportplatz. In der Nähe liegt der Berg Altkönig, seine Silhouette läßt nich heute die keltischen Ringwälle erkennen. Rekonstruierte Teile des Limes wie Reste von Kastellen, Wachtürmen und Palisadenzäunen mit Wall und Graben kann man bei Holzhausen oder bei Taunusstein-Orlen besichtigen. Bei Bad Homburg liegt das Kastell Saalburg. Eine bedeutende Rekonstruktion, die Besuchern einen interessanten Einblick in das Leben römischer Kohorten am obergermanischen Limes vermittelt. Burgen und Schlösser des Mittelalters wurden zum Schutz der zahlreichen Handelsstraßen gebaut, die durch den Taunus zur ehemaligen Reichsstadt Frankfurt am Main führten. Hier wurden seit Mitte des 14. Jh. deutsche Könige gewählt und seit 1562 Kaiser im Dom gekrönt. In der Paulskirche trat 1848 die Frankfurter Nationalversammlung zusammen. Diesem verfassungsgebenden Parlament der deutschen Revolution von 1848/49 gehörten viele geistig führenden Männer der deutschen Länder an. In Goethes Geburtshaus ist heute als Museum eingerichtet. Auf der anderen Seite des Mains, am Museumsufer, reihen sich moderne Themenmuseen aneinander.
Die Rhön
- Lage
Die Flüsse Fulda im Westen, Werra im Osten und fränkische Saale im Süden.
- Geologie
Quellen, fruchtbare Basaltverwitterungsböden, im Gebiet der langen Rhön Braunkohle, Wälder, Hochmoorgebiete, Säulenbasalt
- Höchste Erhebung: Wasserkuppe, 950 m
- Geschichte
Erste Besiedelung in der Jungsteinzeit Hügelgräber, Keltenfliehburg Barockzeit
- Flora
Rotbuche, Hutebuche, Berg- und Feldahorn, Esche, Bergulme, Karpatenbirke
- Fauna
Reh- und Rotwild, Fuchs, Marder, Birkhuhn
- Naturschutzgebiete
Naturpark Hessische Rhön - Naturpark Bayrische Rhön - Biosphärenreservat
- Kunst
Barockstadt Fulda - fränkische Königshöfe, Klöster - das Hochstift Würzburg - Michaelskirche Fulda
- Museen
Schloss Adolphseck - Dom- und Vonderaumuseum in Fulda - Deutsches Segelflugmuseum in Gersfeld - Tanner Museumsdorf - Galerie "Modern Art" in Hünfeld
- Sehenswert
Berg der Flieger - Wasserkuppe - Kloster Kreuzberg, Milseburg
- Schöne Straßen
Hochrhönring, Hochrhönstraße
- Messen
Osthessenschau
- Essen und Trinken
"Rhöner Charme" - Landgasthöfe bieten Produkte von heimischen Erzeugern.
- Verkehrsanbindung
von Norden oder Süden auf der A7 - von Osten auf der A4 - von Westen auf der A5 oder A66
von Nordwesten auf der A44 - ICC, im Stundentakt nach Fulda
Odenwald und Bergstraße
Der Odenwald ist von Sagen umwoben, denen man bei Fahrten auf der "Siegfriedstraße" oder der "Nibelungenstraße" nachspüren kann. Charkateristisch für die Landschaft im Vorderen Odenwald sind die überwiegend mit lichtem Mischwald bedeckten Bergkuppen. Zwischen den Hügeln öffenen sich weite Talmulden. Schroffer wirkt die Landschaft des Hinteren Odenwald im Osten, wo langgezogene, mit Nadelwäldern bewachsene Hochflächen von schluchtartigen Tälern durchschnitten werden. Im Süden sucht sich der Neckar in vielen Windungen seinen Weg zum Rhein. Über seinen Ufern ragen Burgen. Im Westen fällt der Odenwald steil ab, hier verläuft die Bergstraße, die "strata montana" der Römer. Hier beginnt der Frühling zeitiger als anderswo in Deutschland. Nach dem Winter zieht es deshalb zahlreiche Besucher hierher, um bei einer Fahrt entlang der Weinberge und Obstwiesen die Baumblüte zu genießen Von Seeheim-Jugenheim über Alsbach, Zwingenberg, Auerbach und Bensheim nach Heppenheim und Weinheim passiert man bekannte Weinlagen dieses kleinen Weinbaugebietes, wo schon die Römer Weinreben hegten.
Der Naturpark Bergstraße-Odenwald ist der größte in der Bundesrepublik. Er bietet nicht nur Wanderern, sondern besonders auch Familien mit Kindern viel Abwechslung: zum Beispiel den Bergtierpark Erlenbach bei Fürth, die Wildschweinfütterung bei Michelstadt-Würzberg oder das Spielzeugmuseum in Michelstadt. Empfehlenswert ist es, am Limes zwischen Lützelbach und Würzberg den Spuren der Römer zu folgen, vorbei an Wachthäusern, Kastellen und Türmen. Im Felsenmeer bei Reichenbach liegen von Römern behauene Felsblöcke und Säulen. Sehenswerte Städte sind unter anderem: Michelstadt mit Rathaus und Einhardsbasilika im Stadtteil Steinbach - vom Geschichtsschreiber Karls des Großen beauftragt und im Jahre 827 vollendet. Gleich daneben steht das Schloss Fürstenau. Dann kommt Erbach mit dem in Europa einmaligen Elfenbeinmuseum, dem Bergfried aus Stauferzeit, der barocken Schlossanlage, dem Englischen Garten
in Eulbach oder Beerfelden, die Stadt am Berge mit dreischläfrigem Galgen. Nicht weit entfernt liegen Walldürn und Buchen, beides Städte mit historischen Stadtkernen und Baudenkmälern. Am Neckar lohnen die mittelalterliche Stadt Hirschhorn in der Neckarschleife oder die Vierburgenstadt Neckarsteinach einen Abstecher nach Süden. Hier erhebt sich auch der Katzenbuckel, mit 628 m der höchste Berg des Odenwaldes und die Stadt Mosbach mit einem der schönsten Fachwerkhäuser Süddeutschlands. Im Nordwesten liegt Lorsch mit der Torhalle aus dem 9. Jahrhundert, eine Sehenswürdigkeit von europäischem Rang. Und schließlich kommt als Stadt des Jugendstils Darmstadt, die ehemalige Residenz der Landgrafen und Großherzöge von Hessen-Darmstadt. Im Hessischen Landesmuseum und im Ernst-Ludwig-Haus auf der Mathildenhöhe (das für sich schon ein eindrucksvolles Gebäude ist), sind wertvolle Exponate des Jugendstils zu sehen. Diese Epoche zeigt sich im gesamten Bereich der Mathildenhöhe, mit Hochzeitsturm und Platanenhain, Russischer Kapelle und Künstlerhäusern.
Der Spessart
Zwischen Aschaffenburg und Würzburg, im Nordwesten Bayerns, liegt das beliebte Feriengebiet Spessart. Verkehrsmäßig gut erschlossen, ist die Region über die Autobahnen A3 Frankfurt-Würzburg und A45 Gießen-Aschaffenburg leicht zu erreichen. Aschaffenburg, die Spessartmetropole, wird im 1-Stunden-Takt von Intercity-Zügen angefahren. Der Flugverkehr läuft über den internationalen Flughafen Frankfurt am Main, der 40 km entfernt liegt. Durch den Rhein-Main-Donau-Kanal besteht eine Schiffsverbindung von der Nordsee bis zum Schwarzen Meer. Vielfältige Kulturgeschichte, historisch geprägte Baukunst, eine wald- und weinreiche Landschaft mit romantisch-mittelalterlichen Städten, giebeligen Fachwerkhäusern, Burgen, Schlössern, Kirchen und Klöstern prägen die Ferienlandschaft. Hier ist die Natur ist noch intakt. Die stillen Buchen- und Eichenwälder mit ihren bis zu tausend JH«Jahre alten Bäumen sind für Naturfreunde ebenso ein Paradies, wie die stillen Wiesentäler mit ihren klaren Bächen. Nicht nur für Wanderer, auch für Radler ist diese Ferienlandschaft ideal. Der Maintal-Radweg führt entlang den Fachwerkstädten Gemünden, Lohr am Main, Miltenberg, Klingenberg bis nach Aschaffenburg. Eine sportliche Herausforderung ist der neue "Kahltal-Spessart-Radweg", der durch den lieblichen
Kahlgrund in den Hochspessart mit dem hübschen Luftkurort Heigenbrücken bis in die Schneewittchenstadt Lohr führt. Die blitzsauberen Städte und Dörfer, die gemütlichen Gaststätten, die romantischen Weinstuben, die Volks-, Straßen- und Weinfeste, die kulturellen Ereignisse in der Theater- und Musikwelt, bereiten Urlaubern und Einheimischen Freude. Die Gastronomie bietet heimische und internationale Spezialitäten an. Die "deftigen" Brotzeiten, die Winzermahlzeiten in den Weinbaugebieten längs des Maines sind ebenso Teil der bayerischen und fränkischen Lebensart wie Bier und Wein. Gaststätten und Hotels findet man in allen Preisklassen. Entlang der nördlichen Ausläufer des Spessarts verläuft das Kinzigtal mit seinen wechselnden Landschaften. Einst zogen Eroberer und Kaufleute auf der alten "Straße des Reiches", der von Frankfurt durch das Kinzigtal nach Leipzig führenden Handelsstraße. Der alte Völkerweg führte vorbei an Schlössern, Burgen und Adelssitzen berühmter Geschlechter. Vergangenes wird auch in Hanau wieder lebendig. Die Geburtstadt der Sprachforscher und Märchensammler Jacob und Wilhelm Grimm ist Ausgangspunkt der Deutschen Märchenstraße Hanau-Bremen.
Auch der Komponist Paul Hindemith ist hier geboren. Ganz in der Nähe liegt Pfalz als repräsentative Wohnstätte errichtete. Kunsthistorisch wertvolle Bauten legen Zeugnis mittelalterlicher Städtebaukunst ab. Der Name von Wächtersbach, die ehemalige Residenz der Fürsten zu Ysenburg-Büdingen-Wächtersbach, ist mit der Keramik verknüpft, die seit 1832 in Brachttal-Schlierbach hergestellt wird (Wächtersbacher Keramik). Schließlich kommt als Zentrum des oberen Kinzigtales Schlüchtern, mit dem ehemaligen Benediktinerkloster aus dem 8. Jahrhundert.
Franken
"Wer Deutschlands geheimste jungfräuliche Reize genießen will, muß nach Franken reisen". Diese poetische Liebeserklärung schrieb vor über 150 Jahren der Lyriker und Erzähler Karl Leberecht Immermann und ergänzte: "Franken ist wie ein Zauberschrank; immer neue Schubfächer tun sich auf und zeigen bunte, glänzende Kleinodien, und das hat kein Ende". Die Urlaubsregion im Norden Bayerns und setzt sich aus 14 sehr unterschiedlichen Reiselandschaften auf insgesamt 24.000 Quadratkilometern Fläche zusammen. Jede einzelne der fränkischen Feriengegenden hat ihren eigenen, unverwechselbaren Reiz: Fichtelgebirge oder Altmühltal, Frankenwald oder Neues Fränkisches Seenland, Rhön, Fränkisches Weinland, Haßberge oder Steigerwald, Fränkische Schweiz, Region Nürnberg, Oberes Maintal-Coburger Land oder Frankenalb, Spessart-Main-Odenwald oder nicht zuletzt Romantisches Franken - vom Rangau zur Romantischen Straße. Geografisch betrachtet bildet Franken das Zentrum Europas: Es ist vom Mittelmeer gleich weit entfernt wie von der Nord- und Ostsee und ist aus allen Himmelsrichtungen bequem erreichbar. In längst vergangenen Tagen war Franken sogar das Herzstück des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nationen. Stetiger Wechsel bestimmt in Franken die Natur. Es gibt Berge, Seen, Almen, Wald und Gebiete, wo sich all diese Landschaftsformen vermischen. Eine Vielfalt, die Franken wie ein verkleinertes Abbild Deutschlands erscheinen läßt. Mehr als die Hälfte Frankens ist in insgesamt neun Naturparke eingebunden: Bayerische Rhön, Spessart, Fränkische Schweiz - Veldensteiner Forst, Altmühltal, Steigerwald, Fichtelgebirge, Frankenwald, Haßberge und die Frankenhöhe sind zusammen 13.000 Quadratkilometer groß. Eine riesige Fläche intakter Natur, die Urlaubern gute Luft und gesunde Erholung verspricht. Aber nicht nur von der Natur wurde Franken verwöhnt. Die Städte sind Glanzpunkte, wo nicht nur Geschichtsfans, sondern auch Architektur-Interessierte auf ihre Kosten kommen. Nürnberg, Würzburg, Bamberg, Bayreuth, Coburg, Eichstätt, Aschaffenburg und natürlich das romantische Rothenburg ob der Tauber - jedes für sich ein Schmuckstück innerhalb der fränkischen Parklandschaft. Rund 140 Städte uns Städtchen weist die Urlaubsregion auf. Auch die kleineren, meist im Mittelalter erbauten Orte wie Kronach, Prichsenstadt, Ochsenfurt oder Miltenberg sind mit ihren Wehrmauern, Giebeln und Türmen, engen kopfsteingepflasterten Gässchen und romantischen Innenhöfen einen Ausflug wert. Dritter Plusfunkt in Franken sind seine Bäder. Rund ein Drittel der nahezu 20 Millionen Übernachtungen in der nordbayerischen Ferienregion können sich die Bäder gutschreiben. Insgesamt 13 Heilbäder und Kurorte - allen voran das mondäne Bad Kissingen oder das Staatsbad Bad Steben - machen Franken zu einem perfekten Ziel, um nicht nur seelisch, sondern auch körperlich aufzutanken.
Neckarland-Schwaben
Sympathische Vielfalt - das ist nicht nur ein Slogan: Die sieben Landschaften des Touristikverbandes Neckarland-Schwaben halten Wort. Die Schwäbische Alb ist ein Erlebnisland für Wanderer und Familien mit Kindern. Wandern ohne Gepäck und Schlossführungen für Kinder werden angeboten. Neckar-Hohenlohe ist ein weinseliges Land rund um Heilbronn, wo Götz von Berlichingen zuhause war. In Jagsthausen werden alljährlich Freilichtspiele überseine Geschichte aufgeführt.
Das liebliche Taubertal wurde nicht nur durch seine Kunstwerke bekannt, es ist auch ein beliebtes Radwandergebiet. In Creglingen im Taubertal angekommen, werden die erschöpften Radler mit einem Fingerhut belohnt. In der Region Stuttgart sind nicht nur die Automuseen bekannter Automobilhersteller ein Anziehungspunkt für die ganze Familie, sondern auch das Residenzschloss. Das Neckartal lässt sich bequem in einem Ausflugsschiff erkunden, im sich anschließenden können Fahrradfahrer "Radeln ohne Gepäck" buchen. Das romantische Heidelberg liegt in der Kurpfalz nahe der Bergstraße. Der Kraichgau und Stromberg ist ein Gebiet der gastlichen Weinorte; für die Kinder garantiert der Erlebnispark Tripsdrill Spaß und ein unvergeßliches Ferienerlebnis. Weitere Informationen versendet der Touristikverband Neckarland-Schwaben.
Schwarzwald
Eine Landbeschreibung des Jahres 1544 stellt den Schwarzwald als ein "rauh, birgig und wintrig Land mit viel Tannwäldern" dar. Doch dieser so unwirtlich und undurchdringlich beschriebene Flecken Erde im deutschen Südwesten hat sich zu einer der beliebtesten Ferienlandschaften Deutschlands entwickelt. IPensionen, Ferienwohnungen, Bauernhöfe und Hotels verbuchen jährlich über 25 Millionen Übernachtungen. Kein Wunder: Der Schwarzwald ist das sonnenreichste und wärmste deutsche Mittelgebirge. Rheinebene, Ortenau, Kaiserstuhl und Markgräferland eröffnen mit farbig blühenden Obstbäumen den Frühling und ziehen schon am Jahresanfang sonnenhungrige Besucher an. Im Sommer wird auf über 30 000 km erschlossenen Wegen gewandert, vorbei an klaren Bächen und Badeseen, inmitten schattiger Wälder. Wer die Wanderschuhe lieber zuhause läßt, findet eine breites Programm an Freizeitangebote aller Art . Im Herbst laden Weinfeste in den zahlreichen Weinregionen ein, während man sich auf einer Wanderung durch herbstliche Laubwälder einen klaren Kopf verschafft. Im Winter locken reine Luft , gute Fernsicht und gespurte Loipen. Vom Skilanglauf durch verschneite Wälder bis zur Abfahrt von den Schwarzwaldgipfeln wird für jeden Wintersportler etwas geboten. Die Heilbäder des Schwarzwald waren schon den alten Römern bekannt. Mit seinen heilklimatischen Kurorten und über 200 Luftkur- und Erholungsorten steht Besuchern hier alles zur Verfügung, um Leib und Seele zu pflegen. Reizvoll ist auch die abwechslungsreiche Landschaft, die sich, 160 km lang und 60 km breit, vom Rheinknie bei Basel bis nach Karlsruhe erstreckt. In der fruchtbaren Rheinebene im Westen werden Gemüse und sogar Tabak angebaut, auf den Vorbergen reifen die badischen Weine. Daran schließen sich auf 800 bis 1000 Metern Höhe waldreiche Höhenzüge. Am höchsten liegt im südlichen Schwarzwald der Feldberg (1495 m), während im nördlichen Teil mit 1164 m von der die Hornisgrinde einen Blick ins Rheintal bis hinüber in die Vogesen hat. Die ersten Siedler im Schwarzwald waren im 5. Jahrhundert v. Chr. die Kelten, abgelöst von den Römern und Alemannen. Die Klöster, wie St. Blasien oder auch Hirsau, haben durch Land- und Fortwirtschaft das Landschaftsbild mit geprägt.Ein Besuch der zahlreiche Heimatmuseen, zum Beispiel entlang der deutschen Uhrenstraße, läßt die Geschichte dieser Region wieder lebendig werden. Besonders nah läßt sich Schwarzwälder Gemütlichkeit und Lebensart beim Feiern erleben: Allerorts finden vor allem im Sommer Stadt- und Dorffeste statt, die oft unter einem historischen Motto stehen. Die Baden-Badener Rennwoche oder die Donaueschinger Musiktage sind sogar Ereignisse von überregionaler Bedeutung. Nicht zu vergessen die Freilichtaufführungen, von denen die jährliche Darstellung des Hornberger Schießens am bekanntesten ist. Nicht nur zum Lachen und Feiern, auch zum Schlemmen ist der Schwarzwald das ideale Reiseziel. Die lokalen Spezialitäten in Deutschlands führender Gourmetregion sind mit zahlreichen Preisen und Sternen gekrönt. Die Küche ist überaus vielseitig. Hier werden nicht Schwarzwälder Schinken, Speck, geräuchertes Schäufele oder Spätzle, sondern auch Kartoffeln in den raffiniertesten Variationen gegessen. Schweizerischer und vor allem französischer Einfluss haben die Küche in ihrer Kreativitität noch bereichert.
Bodensee, Oberschwaben
Blühende Hügel, saubere Moore und idyllische Dörfer mit ursprünglichen Märkten versprechen Ruhe, Entspannung und Abwechslung, nicht nur für Gesundheitsbewußte, sondern auch für Kulturkenner. Auf Schritt und Tritt kommt man in Berührung mit Bräuchen, Geschichte und Kunst. Besonderer Anziehungspunkt ist natürlich der riesige See, den Einheimische gerne als schwäbisches Meer bezeichnen. Zusammen mit den Bergen bietet er eine einmalige Kulisse, die viele Feriengäste einem Strandurlaub am Salzwasser vorziehen. Hier in der alemannischen Mitte sammelt sich europäische Kultur zwischen Norden und Süden. Sein mildes Klima rund ums Jahr macht die Gegend mit ihren Wein- und Fruchtufern zum Paradiesgarten. Zum Urlaub am See gehören natürlich Wassersport, Kahnpartien, Segeltörns, Surfen oder der gemütliche Ausflug auf einem Dampfer. Wanderer und Radfahrer erleben auch die weiteren Ausblicke der üppige Landschaft , und entdecken romantische Tobel, Moore, Seen, Weiher und Gumpen. Die romanischen Kirchen der Insel Reichenau vermitteln noch heute die mittelalterliche Geistigkeit am Bodensee. Die Wallfahrtskirche Birnau, die inmitten von Rebstöcken über den See ragt, ruft die beschwingten Zeiten des Rokoko in Erinnerung. Die größte Barockkirche nördlich der Alpen haben berühmte Künstler im reichen oberschwäbischen Kloster Weingarten errichtet. Die Oberschwäbische Barockstraße führt zu den schönsten Kunstwerken der Region, zu Kirchen und Klöstern, Schlössern, Burgen und anderen Sehenswürdigkeiten. Der Sommer bringt Musik und Theater in die Region. Die Festspiele auf der Seebühne in Bregenz gehören zu den großen Ereignissen der Saison. Aber auch Konzerte im Schlosspark der Blumeninsel Mainau oder Open-Air-Veranstaltungen im nahe gelegenen Konstanz sind ein kultureller Genuss, ebenso wie das Bodensee-Festival oder die Veranstaltungen beim Friedrichshafener Kulturufer. Am Bodensee, in Birnau und Meersburg begegnet man auch der großen deutschen Dichterin Annette von Droste-Hülshoff. Die Birnauer Kantorei singt ihr Lied "Es stehet ein Fischlein in einem tiefen See", das von Klaus Reiners in Sätzen für vier Stimmen übertragen wurde.
Ostbayern
Endlose Wälder, mächtige Bergesrücken, die sich mit sanften Kuppen abwechseln, kleine Bergseen, darüber zarte Nebelstreifen in der Dämmerung. Hier liegt die größte Waldlandschaft Mitteleuropas - und bestimmt auch die eindrucksvollste: der Bayerische Wald. Auf rund 6.000 Quadratkilometern breitet er sich zwischen Donau, Böhmerwald und der österreichischen Landesgrenze aus. Hier findet man intakte Natur mit klaren Bächen und Seen, in der reinsten Luft, die in der Bundesrepublik gemessen wurde. Vollkommen unberührt ist die Natur im letzten, noch erhaltene Flecken Urwald iDeutschlands: dem Nationalpark Bayerischer Wald. Schon 1970 hat man diesen 8.000 Hektar große Abschnitt - nordöstlich von Grafenau, direkt an der Grenze zur tschechischen Republik gelegen - unter besonderen Schutz gestellt. Am 1. August 1997 wurde der Nationalpark auf 24.000 Hektar erweitert. Damit entstand in Ostbayern das größte Wald-Naturschutzgebiet Europas. Zusammen mit dem benachbarten tschechischen Nationalpark Sumava liegt hier im Herzen Europas nun das größte Naturschutzprojekt auf dem Kontinent. Dank strikter Vorschriften wird hier alles ganz und gar der Natur überlassen, um die Ursprünglichkeit und biologische Vielfalt dieses Urwaldes zu erhalten. Wer die Gesetze respektiert und sich ruhig verhält, kann Tierarten beobachten, die schon als ausgestorben galten, wie Luchse oder Fischotter. Auch wenn nicht der gesamte Bayerische Wald unter Naturschutz steht, ist doch fast überall die Natur intakt, das Landschaftsbild noch nicht zerstört. Mehr als 60 Berggipfel über 1.000 Meter, die über das Waldmeer aufragen und bis zur 1.500-Meter-Grenze reichen, können erwandert werden. Einge tragen sonderbare Namen wie Arber, Osser, Rachel, Lusen, oder Brotjackelriegel.
In den Wintermonaten, wenn sich der Bayerische Wald tief verschneit zeigt, kommen Alpin-Skifahrer und Langläufer voll auf ihre Kosten. Es gibt über 2.000 Kilometer gespurte Loipen. Für Sport, Spiel und Spaß jeglicher Art bietet der Bayerische Wald das ganze Jahr hindurch für Jung und Alt ideale Bedingungen. Auch Kunstinteressierte können in dieser Ecke Bayerns auf Entdeckungsreise gehen. Sehens- und Erlebenswertes erwartet Sie in den geschichtsträchtigen Städten Regensburg, Straubing, Deggendorf und Passau. Eine kulturelle Fülle von Sehenswürdigkeiten findet man in all den Museen der Städte und Märkte vor, in altehrwürdigen Klöstern, oder auf trutzigen Burganlagen. Eine der Hauptattraktionen im Bayerischen Wald ist das Glas. Dieses Kunsthandwerk ist hier schon seit dem Mittelalter zuhause. Heute zählt man den Bayerischen Wald zu den größten Glaszentren Europas. In den großen Fabriken von Zwiesel und Riedlhütten wird Glas inzwischen natürlich auch nach modernen Produktionsmethoden hergestellt, doch keine Msschine vermag das das alte Handwerk der Glasmacher zu ersetzen. Noch heute holen die Glasbläser die glutflüssige, honigartige Schmelze mit der langen "Pfeife" aus dem Ofen, drehen und schwenken sie, und scheinbar spielerisch entstehen Kelche, Gläser, Vasen, Schalen. Entlang der 1997 neugeschaffenen und von Bundeskanzler Helmut Kohl eröffneten "Glasstraße" kann man die gläsernen Schönheiten und Schätze der Region bewundern. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Überall findet man gepflegte Gasthöfe mit urgemütlichen, behaglichen Gaststuben, wo neben dem "Nationalgericht" Schweinebraten mit Reiberknödel, viele ländliche Spezialitäten serviert werden. Nach dem Essen gibt es einen Schluck Bärwurz: einen Schnaps, der nach Großmutters Rezept aus einer Wurzel gebrannt wird, die im Bayerischen Wald wächst.
Allgäu, Bayerisch-Schwaben
Die Urlaubsregion Allgäu/Bayerisch-Schwaben gehört zu den schönsten Gebieten des klassischen Urlaubslandes Bayern. Zwischen der Iller im Westen, dem Lech im Osten, dem Allgäuer Alpenkamm und dem Bodensee im Süden gelegen, ist es ein rund ums Jahr ein beliebtes Urlaubsland. Die Landschaft ist vielfältig: vom Hochgebirge über die mittelgebirgsähnliche Voralpenlandschaft bis zum mittelschwäbischen Hügelland. Entsprechend abwechslungsreich sind die Möglichkeiten um den Urlaub zu gestalten. Die Palette der Angebote beginnt mit einem Netz gut markierter Spazier- und Wanderwege (nahezu 6.000 km). Für Bergwanderer sind auf den ausgebauten Allgäuer Höhenwegen Hüttenwanderungen ein Erlebnis. Wem der Aufstieg zu mühselig ist, läßt sich von Bergbahnen und Sesselliften bequem hinauftragen. Wassersportler finden an mehr als 30 Seen Gelegenheit zum Segeln, Wasserskifahren oder Surfen. Dass auch Schwimmer auf ihre Kosten kommen, dafür sorgen ca. 130 Freischwimmbäder (teilweise beheizt), rund 45 Hallenbäder sowie ca 20 Strandbäder an den Seen. Aber auch Golfer, Reiter, Tennisfans und Minigolfer finden überall Möglichkeiten, ihrem Hobby nachzugehen. Wer sich für Sport weniger begeistert, kann in Kursen das Töpfern, Weben oder Holzschnitzen lernen. Auch im Winter bietet das Allgäu seinen Gästen ein buntes Angebot. Skiabfahrten aller Schwierigkeitsgrade, mehr als 140 Skischulen, ca. 280 Skilifte - teils mit Flutlicht, rund 1.800 km Skiwanderwege und Langlaufloipen sowie an die 30 Rodelbahnen sorgen dafür, dass jeder Gast zu jeder Zeit tun und lassen kann, was ihm Spaß macht. Außerdem stehen über 60 Bahnen für Eisstockschießen, 47 Natur- und Kunsteisbahnen, Skibobschulen und Skikindergärten bereit.
Auf der Ferienreise durch Allgäu/Bayerisch-Schwaben wird man von der Geschichte der Region und ihren Denkmälern begleitet. Ausflugsziele für Groß und Klein sind die Schlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau. Übers Land verstreut erinnern zahlreiche Burgen und Schlösser an jahrhundertealte Geschichte. Beim Stadtbummel in den ehemals freien Reichsstädten (wie Memmingen, Kaufbeuren, Wangen, Isny, Kempten, Lindau, Augsburg, Nördlingen) begegnet man überall den Zeugnissen vergangener Jahrhunderte. Reich ausgestattete Museen vermitteln dem Besucher Einblicke in die Lebensweise früherer Zeiten.
Eine besondere Stellung nimmt Augsburg ein, 1985 die 2000jährige Stadtgründung feierte. Die Stadt entwickelte sich im 16. Jahrhundert zu einem europäischen Handelszentrum der Fugger und Welser. In dieser Zeit der wirtschaftlichen und kulturellen Blüte wurde Augsburg durch eine Reihe von Künstlern bekannt, wie Holbein, Hans Burgkmair d.€., Elias Holl: von ihm stammen das Rathaus, der Perlachturm, das Zeughaus, die Fuggerei. Auch seine Gold- und Silberschmiede machte die heutige Universitätsstadt weltberühmt.
Oberbayern
"Wen Gott liebt, den lässt er fallen in dieses Land", sagte Ludwig Ganghofer über das Berchtesgadener Land. Ein Kompliment, das für alle 19 Urlaubsregionen zwischen Zugspitze und Watzmann, zwischen Donau und Alpenrand gilt. Die einzigartige Bergwelt, das liebliche Voralpenland , weite Ebenen, klare Flüsse und zahlose Seen machen Oberbayern zu einer der vielfältigsten Urlaubsregionen. Die Städte und Stätten voller Kunst und Kultur machen das facettenreiche Ferienangebot zu einem der beliebtesten Urlaubsziele, mit attraktiven Zielen für jeden Geschmack : Entlang der Alpen im Kur- und Ferienland Garmisch-Partenkirchen, im Pfaffenwinkel, im Starnberger Fünf-Seen-Land, im Ammersee-Lech-Gebiet oder im Tölzer Land an Isar und Loisach, im Tegernseer Tal oder im Oberbayerischen Urlaubstrio (Bayrischzell, Fischbachau und Schliersee), am Chiemsee und im Chiemgau, im Rosenheimer Land und rund um den Wendelstein, an der Reichenhaller Salzstraße bis hin ins Staatsbad Reichenhall, im Berchtesgadener Land, dem Rupertiwinkel und der Flusslandschaft an Inn und Salzach oder im flacheren Norden mit dem Donaustrom und den malerischen Städten Neuburg und Ingolstadt. Nicht zu vergessen die Landeshauptstadt und Kulturmetropole München und deren reizvolles Umland. Als altes europäisches Kulturland von Rang ist Oberbayern weltbekannt, nicht nur durch die Märchenschlösser König Ludwigs II. von Bayern, Herrenchiemsee und Linderhof. Kirchen, Klöster, altehrwürdige Städte - eingebettet in paradiesische Landschaften. Sie sind Bilderbuchkulissen für Festspiele, Konzerte, Theateraufführungen, mFreilichttheater, Ausstellungen und vieles mehr. Schriftsteller wie Thoma und Ganghofer waren in Oberbayern heimisch, ebenso Maler von Weltrang wie Gulbransson, Leibl, Marc, Kandinsky. Orte wie Sindelsdorf, Kochel und Murnau waren Heimat des "Blauen Reiter".
Bereits während der frühen Christianisierung entstanden die ersten Klöster in Tegernsee, Benediktbeuern, Polling und Wessobrunn. Später florierten in Oberbayern Barock und Rokoko wie in keinem anderen Land. Wegweiser durch diese interessante Klosterlandschaft ist der "Klosterreiseführer", herausgegeben vom Tourismusverband München-Oberbayern. Eine Erlebnistour durch Oberbayern (300 km) sieht folgenden Routenverlauf vor: Landsberg - Ammersee (Kloster Andechs) - Starnberger See - Murnau - (Blauer Reiter) - Tölzer Land - Schliersee - Tegernsee.
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The journey areas of Germany
Allgäu, Bavarian Swabia
This region Allgäu/Bavarian Swabia reaches from the river Iller in the west, the river Lech in the east, to the Allgäu Alps and the lake Constance in the south and is a popular holiday resort all year round. The varied landscape offers many leisure activities. You can enjoy walking along 6000 km of well-marked routes or on the Allgäu-Mountain Routes and stay overnight in huts. There are plenty of opportunities for sailing, water-skiing and surfing as well as swimming, not to mention golfing, horse riding or playing tennis or learning pottery, weaving or wood carving. In winter you can have fun with skiing, cross-country-skiing, tobogganing or curling and ice-skating. Apart from the Neuschwanstein and Hohenschwangau castles, numerous castles and forts are of great historical interest. When you stroll through the formerly "Free Imperial Towns" such as Memmingen, Kaufbeuren, Wangen, Isny, Kempten, Lindau, Augsburg and Nördlingen you will come across witnesses of past centuries, especially in Augsburg, which in 1985 celebrated its foundation 200 years ago. Allgäu, Bavarian Swabia. This region Allgäu/Bavarian Swabia reaches from the river Iller in the west, the river Lech in the east, to the Allgäu Alps and the lake Constance in the south and is a popular holiday resort all year round. The varied landscape offers many leisure activities. You can enjoy walking along 6000 km of well-marked routes or on the Allgäu-Mountain Routes and stay overnight in huts. There are plenty of opportunities for sailing, water-skiing and surfing as well as swimming, not to mention golfing, horse riding or playing tennis or learning pottery, weaving or wood carving. In winter you can have fun with skiing, cross-country-skiing, tobogganing or curling and ice-skating. Apart from the Neuschwanstein and Hohenschwangau castles, numerous castles and forts are of great historical interest. When you stroll through the formerly "Free Imperial Towns" such as Memmingen, Kaufbeuren, Wangen, Isny, Kempten, Lindau, Augsburg and Nördlingen you will come across witnesses of past centuries, especially in Augsburg, which in 1985 celebrated its foundation 200 years ago.
Altmark see River Elbe
Anhalt see Halle
Baltic Sea, Sleswicker Holstein
Schleswig-Holstein is one of the most popular Federal Lands with its varied landscape, its healthy maritime climate and clean air. The landscape, especially in the north, offers great diversity. To the west, you can visit the North Sea with the Island Helgoland. Here you will find the National Park Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer (Shallows) and the Halligen Islands. To the east, the Baltic Sea beckons with its fjords and bays, its sandy beaches, cliffs and the Island Fehmarn. The hilly moraine landscape inland, the Switzerland of Holstein, is a paradise for people who enjoy water sports with its 190 lakes. The two seas influence the climate of the whole region: they keep the air pure and the temperature steady. Schleswig-Holstein, with its long coastline and beaches, is the ideal holiday destination for families with children and for everyone, who is looking for recreation. You might choose a holiday on a farm, or in one of the holiday parks with heated swimming pools, where the children can be looked after while the parents have fun by themselves. Or, you might stay in a private guest-house, in a holiday flat or a hotel by the seaside. The gentle hills of the moraine landscape and the flat marshland on the North Sea are very suitable for cyclists who enjoy leisurely trips. There is a bicycle path all along the coastline of the Baltic Sea. Medieval towns, snug little harbours, castles and mansions are worth a visit, as well as the old centre of the Hanseatic Town of Lübeck, which was listed by Unesco as part of the World Cultural Heritage.
Baltic Sea Pomerania
This region in north-eastern Germany promises a very special kind of holiday with its seemingly endless beaches on the islands and peninsulas of the Baltic Sea and its coastline with shallow bays and inlets. You can combine a swimming holiday with a wide range of leisure activities in picturesque small towns and villages inland. Village churches and seemingly enchanted mansions, rivers and lakes take you way back in time. Not far away in the Hanseatic Towns Stralsund, Greifswald and Demmin with their unique "Gothic Brick" architecture, where you can enjoy culture in various theatres and museums or just relax in street cafés. You can enjoy the scenery of Vorpommern particularly well on a round trip along the tree lined avenues; e.g. via Stralsund to the Vorpommern bays, further along to Stremlow for a demonstration in bread baking, or on a boat trip along the rivers Trebel, Peene or Tollense to the Ückermünder Heide (Heath) or the Brohmer Berge (Mountains). You can also fish, go horseback-riding or go on a bicycle tour. Not only painters like Caspar-David Friedrich, Runge or Niemeyer-Holstein were attracted to the landscape of Hither Pomerania, but also contemporary artists who welcome tourists to their studios.
Bavarian forest, East Bavaria
The Bavarian Forest with its seemingly endless forests, mountain ridges and lakes, is the largest woody landscape of Central Europe, situated between the Danube, the Bohemian Forest and the border to Austria. The "Bavarian Forest Nature Reserve" with an area of 32 000 hectares, is, with its original, biological variety, similar to a virgin forest. You can observe animals that were considered extinct such as lynxs or otters. In other areas of the Bavarian Forest you can walk and enjoy the unspoiled scenery or climb on mountain peaks, more than 60 over 1000 m, such as the Arber, Osser, Rachel, Lusen or Brotjackelriegel or, in winter, you can go skiing and cross-country-skiing. Historically interesting towns such as Regensburg, Straubing, Deggendorf and Passau, local museums, monasteries and castles attract tourists as well as the glass. This local craft originates in the Middle Ages and is still one of Europe's largest glass centres. Not only in Zwiesel and Riedlhütten, but also along the new "Glasstraße" (Glass Road), you can admire the glass arts and crafts of the region.
Bavarian Swabia see Allgäu
Bergisches Land
The "Bergisches Land" with its undulating hills owes its name to the famous von Berg dynasty. The uplands, rising in steps from the Rhine plain, offer comfortable walking terrain with their 508 m high mountain, the Unnenberg near Marienheide. You will find half-timbered houses with stylishly embellished doors in the villages and towns. The countryside with woods, meadows and lakes invites you for walks. Germany's oldest dam near Remscheid was built over a hundred years ago as the first of many man-made lakes which are ideal for water sports. If you are more interested in art and culture you will find a great variety, ranging from art in the Romanesque style to Beuys, from village churches to industrial monuments such as the old water-driven forge in Engelskirchen, plus a huge art selection in Düsseldorf, the elegant Land capital, or Pina Bausch's Modern Dance Ensemble in Wuppertal. Neandertal man, our early ancestor, once roamed the Bergisches Land. In 1856 the remains of our 60000-year-old forebear were discovered in a limestone quarry near Erkrath. Replicas of these remains and various artefacts are now displayed in the local museum. You can also visit museums which present farming life of bygone days, for example, in the Castle Burg/Wupper, or the Castle Homburg in Nümbrecht or the House Dahl in Marienheide. You can relax in swimming pools or fun pools or go for a walk in friendly pedestrianized town centres or along the Königsallee in Düsseldorf with its international flair.
Berlin
on the underground and city trains. Berlin with its forests, parks, lakes, rivers and canals - almost 1/3 consists of forests and water - is Germany's greenest city. The lakes are linked to the rivers and canals so that you can look at the city not only by bus but also by boat. Berlin has a rich cultural offering, including the International Film Festival, the Berlin Philharmonie, 3 Opera Houses, more than 30 theatres with lots of cabaret and music. The music scene also offers plenty of variety in folk, rock and jazz concerts. One of Europe's most beautiful open air theatres, the Waldbühne, attracts up to 22 000 visitors for classical or rock concerts or film shows, every night during the summer months. With its 80 museums Berlin provides numerous collections in archeology, art history from Europe to the Far East, covering the last 6000 years. There is the famous "Museumsinsel" (Museum Island), the Kulturforum, the public museums in Dahlem as well as lots of art galleries and small museums such as the butterfliy museum. In addition, Berlin is very well equipped for fairs and congresses with its futuristic ICC congress centre. Berlin, that means city life as well: there are no licensing hours in Berlin and visitors can thoroughly enjoy the 8000 restaurants, pubs and bars, or stroll along the boulevard "Kudamm" from the Gedächtniskirche to Halensee or along the boulevard "Unter den Linden" from the "Brandenburger Tor" to "Friedrichstraße" past some of the most famous historical buildings such as the Humboldt University, the State Opera House and the Alte Wache ( Old Guard), the Zeughaus (Arsenal House), the Alte Museum (Old Museum), the Cathedral and the Nicolai District.
Black Forest
This is one of the most popular holiday resorts and a is very sunny and warm German hill region. The blossom season in the Rheinebene, Ortenau, Kaiserstuhl and Markgräflerland are a great attraction in spring and more than 30 000 km of walking routes through shady forests, past clear lakes and brooks, invite walkers in the summer. There are plenty of wine festivals in autumn and in winter you can enjoy skiing and cross-country-skiing. With more than 200 health resorts and spas, the Black Forest offers everything to care for your body and soul. Visits to ancient monasteries, as in St. Blasien or Hirsau, or to the numerous local museums, for example, along the Deutsche Uhrenstraße (German Clock-Road) are of great historical interest. Traditional festivals, which are known for their sociability, take place everywhere in the summer; not to mention the famous music-festival in Donaueschingen and the racing week in Baden-Baden. The local cuisine is good and varied and enriched by the nearby Swiss and French influence.
Börde see River Elbe
Bremen, North Sea and Lower Saxony
The Federal Land Bremen consists of two towns: the city of Bremen with half a million inhabitants and Bremerhaven, 45 miles away with 170,000 inhabitants. One of Bremen's main attractions is its historical centre with buildings from eight centuries; e.g. the town hall with its Renaissance facade, the cathedral, the Roland statue and the statue of the famous Bremer Town Musicians etc. The Schnoor district, the former craftsmen and fishermen's quarter, are well worth a visit and if you are more interested in art and culture you will find a great variety of museums, galleries and theatres. The Bremen Music Festival takes place in September every year and there are a lot of international and national sports events, folk festivals and markets. You can also take a day trip to the island Helgoland or hire a boat and go along the rivers Aller, Weser, Hamme, Wümme and Hunte.
Country of Munster, Westphalia
Westfalia reaches from the Dutch border and the Rhine to the river Weser and from the Wiehengebirge (Wiehen Mountains) in the north to the Rothaargebirge (Rothaar Mountains) in the south. It is divided into 5 regions: Sauerland, Siegerland-Wittgenstein, Münsterland, Teutoburger Wald and Westfälisches Ruhrgebiet. The regions are dotted with sights such as the castles where you will find art treasures, remote moated castles, magnificent cathedrals and historical sites. Sleepy villages with their romantic, half-timbered houses form a sharp contrast to the modern cities. Whilst walking or cycling through the vast plains and the dense forests in the uplands you will be able to enjoy the peace and quiet of the countryside. A cycle route of special interest is the 100-Castles-Route in the Münsterland with its romantic former homes of the nobility. In the Westfälische Ruhrgebiet you will find one of Europe's leading cultural centres. Between the cities of Recklinghausen and Hagen and between Bottrop and Hamm you have a rich cultural offering including theatres, orchestras, museums, art collections and, of course, the famous "Ruhr Festival" in Recklinghausen. There are 10 000 cultural events every year. In addition, you can look at various interesting Industrial Monuments which have been made into museums, such as the Deutsche Bergbau Museum (German Mining Museum) in Bochum, the Westfälische Freilichtmuseum Technischer Kulturdenkmale (Westfälische Open-Air Museum of Technical Cultural Heritage) in Hagen and the Westfälische Industriemuseum (Westfälische Industrial Museum) in Dortmund.
Dahme Lakes, Elbe-Elster-Land, Spreewald, Lower Lusatia
Niederlausitz lies between Fläming and Spreewald and between Berlin and Dresden. It is bordered by the Luckauer Becken (Luckau Basin) and the Niedere Fläming (Lower Fleming) to the north west and the Baruther Urstromtal (Baruth Glacial Valley) to the north and the famous Spreewald to the north east. To the south you will find the nature reserves "Rochuaer" Heide (Rochau Heath) and the Bergen-Weißacker-Moor. The towns of Luckau, Golssen, Dahme and the villages nearby have kept a nostalgic touch, especially Luckau with its most prominent building the St. Nicolaikirche (St. Nicolai Church) The Niederlausitz is a paradise for animal and bird lovers; apart from all kinds of deer you can see herons, storks and cranes. The storks stay here in the summer and you will see the largest resting site for cranes in Europe on the Freesdorfer Wiesen bei Luckau (Freesdorf Meadows near Luckau) which was made a nature reserve in 1977.
Dresden, Saxon Switzerland and Elbe Land
This holiday-region stretches along the river Elbe from the town Torgau in the north to Bad Schandau in the south and is famous for its Elbsandstein Gebirge (Elbsandstone Mountains) and the towns Dresden and Meissen. Dresden with its Baroque elegance has a rich cultural offering including over 50 museums, lots of events in the world of theatre, opera and music. You can enjoy nature in the Tharandter Forest, Moritzburger Forest or the Schönefeld Uplands as well as the valleys between Cossebaude and Meissen, or go along the 55 km long "Sächsische Weinstrasse" (Saxon Wine Road) between Pirna and Diesbar-Seusslitz. Alternatively, you can take a boat trip and enjoy the view of the Weinstrasse and the Elbsandsteingebirge with its beautiful scenery. Apart from the interesting towns of Dresden and Meissen there are the towns Grossenhain, Strehla, Torgau and Pirna which are well worth a visit.
East Bavaria see Bavarian forest
East-Brandenburg
You will find an enchanting landscape east of Berlin: the forest and lake district around Straussberg, the hills and ravines in the so-called Märkische Schweiz (Switzerland of Brandenburg) and the beautiful river-meadows of the Oderbruch (Oder Fen) with the river Oder and the Barnim mountain range. It is a remote area and Theodor Fontane with his novels: "Wanderungen durch die Mark Brandenburg" (Excursions through the Brandenburg Marsh) makes a good travel companion. The Oder-Spree Lake District ranges east and south east of Berlin towards the river Oder. Frankfurt/Oder is 50 miles away from Berlin. It is known as the gateway to Eastern Europe and you can reach the Polish town Slubice within a few minutes walk. The Town Hall of Frankfurt, built in 1253, is one of the oldest and largest town halls in Germany. In Eisenhüttenstadt, 15 miles south, you can trace the socialist architecture from the former GDR; the urban areas of the 50s and 60s, with their large green parks, form a contrast to the medieval centre of the Fürstenberg district. You can relax on the "Island", a park between the old and new Oder-Spree-Channel or you can walk along the trail to the Schlaubetal (Schlaube Valley). Or you go on a boat trip and enjoy the view of the town and scenery.
Eichsfeld Area see Harz Mountains
Eifel Mountains and River Ahr
buildings are rated as belonging to the world cultural heritage by UNESCO. Many fortified castles on the hills of the Eifel are a reminder of the feudal times in the Middle Ages. Today, some of these castles incorporate hotels or restaurant facilities, while others house museums. Castle Bergfried in Nideggen is an example, with an exhibition providing information on the life of medieval knights. Picturesque towns and villages, many of them with beautiful guild houses, such as the cloth-maker's house in Monschau or the residences of the copper mining magnates in Stolberg. The life and work of the agricultural population of by-gone years can be relived in the Rhinish Open Air Museum in Kommernwith its 50 farm buildings, and in the Agricultural Museum in Simmerath. Last but not least, history is brought to life in the exceptional church architecture of buildings as varied as the Castle Church in Schleiden and the remote Trappist abbey high above Heimbach. And there is no lack of contemporary art displayed in many museums, such as the Düren Hoesch Museum (German Expressionists), the Max Ernst Kabinett in Brühl, in the Ludwig Forum for International Art in Aachen, in the Frechen Keramion amongst others. Aachen's theatre scene with its own ensemble and classical concerts in the stairwell of the Baroque Castle Augustus in Brühl invite you for a stay. The river Ahr with its narrow, romantic valley invites you for a walk along the hills of the "Rotweinwanderweg" (Red Wine Walking Route) past steep vineyards and picturesque villages such as Altenahr and the famous spa Bad Neuenahr-Ahrweiler.
Elbe-Elster-Land see Dahme Lakes
Elbe Land see Dresden
Erzgebirge, Vogtland, West Saxony
Location:
Between the Erzgebirge, the Vogtland and Thüringen (Erz Mountains, the Saxon Voigtland and Thuringia), in the valley of the Zwickauer Mulde (Zwickau Basin). An area of 230 sq.miles.
Geology:
Foothills with forests and river valleys, marshes and remains of hard coal deposits
Highest Mountain: Quarzschieferfelsen Hirschenstein, 610 m
History:
Hartenstein Prince Cave, Mining-Lecture-Path
Flora:
The rare Douglas spruces and Weymouth pines, fir trees, pine trees, beeches, oak trees, hundreds of various ferns and flowers
Fauna:
Sheep and cow herds, numerous song-birds and birds of prey, deer and fish
Nature Reserves:
Wildenfelser Zwischengebirge (Wildenfels Mountains), Hartensteiner Wald (Hartenstein Forest), Weissenborner Wald (Weissenborn Forest), Muldenpromenade (Basin Promenade), nature-lecture-path Flö,ßergraben in the Werdauer Wald
Art:
Half-timbered houses in many villages, palaces, castles and churches in Zwickau, for example, the St. Marien Cathedral with its Peter Breuer Altar, Fraureuth with its Silbermann Organ, priceless art objects in Werdau and Crimmitschau
Museums:
The Town Museum and August-Horch-Motor Vehicle Museum, the Robert-Schumann-House; the Agricultural and Open-Air-Museum Blankenhain Castle, the Schönfels Castle Museum, the Stein Castle Museum, the Werdau Town and Steam Engine Museum, the Crimmitschau Local Museum
Sights worth seeing:
Flower shows at Wildenfels Castle and Fraureuth, Robert Schumann Competition in Zwickau
Scenic Drives:
The Silberstrasse (Silver Road) Zwickau-Dresden
How to get there:
A14 Leipzig-Dresden, A4 Dresden-Chemnitz, A72 Chemnitz-Zwickau.
Flaeming see Potsdam
Franconia
This holiday resort in the north of Bavaria consists of 14 different areas: Fichtelgebirge (Fichtel Mountains) or Altmühltal, Frankenwald or Neues Fränkisches Seenland (New Franconian Lake District), Rhön-Mountains, Fränkisches Weinland, Haßberge or Steigerwald, Fränkische Schweiz, Region Nürnberg, Upper Main Valley-Coburger Land or Frankenalb, Spessart-Main-Odenwald or last but not least "Romantic Franken" from Rangau to the Romantische Straße (Romantic Road). The landscape changes constantly from mountains or hills, to lakes, Alpine meadows, forests, or a mixture. There are 9 nature reserves, more than half of Franconia is included in this vast area of unspoiled nature. Apart from its good air Franconia also attracts tourists for its numerous historically and architecturally interesting towns such as Nürnberg, Würzburg, Bamberg, Bayreuth, Coburg, Eichstätt, Aschaffenburg and, of course, the very famous romantic Rothenburg ob der Tauber. Small medieval town such as Kronach, Prichsenstadt, Ochsenfurt or Miltenberg are well worth a visit, too. 13 spas and health resorts, such as the elegant Bad Kissingen or the historical Bad Brückenau and Bad Steben, make Franconia the ideal destination for a relaxing holiday.
Halle, Saale, Anhalt
Location:
In the middle of Germany, between Arendsee and Zeitz, Harz and Fläming. The capital is Magdeburg
History:
On the "Strasse der Romanik" (Romanic Road) you can follow the traces of its medieval history.
Music:
Cradle of Baroque Music with H. Schütz in Weissenfels, G. P.Telemann from Magdeburg, J. S. Bach in Köthen, G. F. Händel from Halle
Famous Personalities:
The writers Klopstock from Quedlinburg and Novalis from Mansfeld, the pianist Clara Schumann from Pretzsch, Otto von Bismarck from Schönhausen, the philosophers Spengler from Sangershausen and Nietzsche from Röcken
Sights worth seeing:
Amongst others the "Luther towns" Eisleben and Wittenberg, Romanesque and Gothic architecture in Halberstadt, Magdeburg, Naumburg, Quedlinburg and the historical centres in Halle, Salzwedel and Wernigerode and Dessau with its "Bauhaus" and buildings in the Bauhaus style. More than 150 museums. Historical gardens and parks
Scenic Drives:
Strasse der Romanik (Romanic Road) 1000 km through Saxony-Anhalt with 60 villages and 72 Romanesque churches, monasteries, cathedrals, castles and palaces.
Scenery:
The "Hochharz" National Park, Dübener Heide (Heath), Colbitz-Letzlinger- Heide, Drömling Nature Park, Elbauen (river Elbe meadows) near Magdeburg and Dessau, Biosphere Reserve Mittlere Elbe, Saale and Unstruttal, Havelland.
Hamburg-Sylt see North Sea
The Harz Mountains and Eichsfeld Area
In the Harz, Germany's most northern range of hills, you can find deep valleys, woody mountains, cliffs as well as hills, colourful meadows and clear lakes. This great variety was also appreciated by Martin Luther, Heinrich Heine and J. W. von Goethe. Lots of mining and foundry museums show the long tradition of mining. You can find the typical Harz half-timbered houses in Quedlinburg, Wernigerode and Goslar and in smaller towns in the mountains. Stolberg in the south, nestled in 4 valleys, is well worth a visit with its half-timbered houses and its old castle. Very attractive destinations in the Harz are the Stephansdom in Halberstadt, the cathedral in Quedlinburg, the Kaiserpfalz (Emperor's Palace) in Goslar, the Cistercian monastery in Walkenried, the Falkenstein Castle near Pansfelde, the Michaelstein Monastery or the Regenstein Castle in Blankenburg. Two scenic drives are "Wege in die Romanik" (Roads to the Romanic) and "Straße der Romanik" (Road along buildings in the Romanesque style). If you would rather go by train, catch the Harz Schmalspur trains (narrow-gauge trains) which run on 3 different routes. There are two National Parks: the Hochharz Park on the Saxon-Anhalt side and the Niedersächsische National Park (Lower Saxony). With its dense forests and bizarre rocks, the Harz was formerly considered an eerie place and lots of legends live on. Even now a witches' sabbath is celebtrated on the night of the 30th April.
Havelland see Potsdam
Highlands of Hessia
Waldecker Land
The Waldeck region is characterised by dense forest areas, extensive lake landscapes and numerous leisure possibilities. The many faces of the region make the area between Diemelstadt in the north and Frankenberg in the south one of the most popular holiday destinations in Hesse. The visitor is spoiled for choice, from sport, health and fitness, through to culture, simply everything that the holidaymaker's heart desires. If you prefer water sports you will find plenty to tempt you on the three lakes -Twistesee, Edersee and Diemelsee. Skiers won't be disappointed by the carefully prepared cross country ski routes, or the challenging slopes for alpine skiers and snowboarders in Willingen.
Waldeck also invites you to explore the rich local culture, such as the historic centre of old Korbach, the baroque Schloss Bad Arolsen and the impressive Frankenberger Rathaus.
Werra Meissner Kreis
This fairytale landscape makes rambling a wonderful experience at any time of year. The Hohe Meissner (754m), known as the fairytale Frau Holle's Mountain, was the centre of the German youth movement as far back as 1913. It is a magnificent panoramic vantage point. The extensive mixed forest of this untouched low mountain landscape ensures a healthy climate: pure air spas and relaxation centres are plentiful, alongside the main spa town of Bad Sooden-Allendorf. There are several museums to visit, such as the Salt Museum (Bad Sooden-Allendorf), the Glass and Ceramics Museum (Grossalmerode), the Border Museum (Bad Sooden-Allendorf), the Ethnology Museum (Witzenhausen) and numerous local history museums.
Kurhessische Bergland
The Habichtswald nature reserve to the north offers fascinating fauna and flora. The Kellerwald mountains rise in the west, one of Germany's greatest forest areas. The Wüstegarten (675 m) offers the visitor a magnificent view of the ancient beech and oak forest. The holiday centre of Schwalm/Knüll in the south-east invites you to walk though the extensive leaf and pine forests. The north-east is characterised by the romantic meandering Fulda, which offers excellent fishing and water sports. If you are a fan of regional costumes, you shouldn't miss a visit to Schwalm, the centre of Hesse's national folklore. Women still wear the regional costumes at special events, and the red caps worn by the girls won't keep you guessing for too long about the fairytale at home in this area. Schwalmstadt is your starting point for a nostalgic 'Schwälmer' steam railway excursion. History and tradition come alive in countless half-timbered buildings in the local towns and villages, monuments to the German medieval age and the Renaissance. A real tip is Fritzlar, whose walls witnessed the coronation of Heinrich der Vogler in 919, with medieval houses around the market square and a late Romanesque cathedral; also Melsungen, with a half-timbered town hall right in the middle of the market square, and Homberg (Efze), also with a charming market square and the Marienkirche.
Waldhessen
The charming and varied low mountain landscape is characterised by the Knüllgebirge, the Richelsdorfer Gebirge, Vorderrhön and the Thüringer Wald. The mountains are of moderate height, making it a pleasure to walk along the well-tended paths. Tradition is cherished, particularly in rural communities like Nentershausen, Neuenstein, Wildeck, Schenklengsfeld, Breitenbach and Friedewald. Famous towns in the region are the medieval and picturesque town of Rotenburg an der Fulda and the spa and festival town of Bad Hersfeld with the largest Romanesque church ruin in the world. The area also offers Hesse's loftiest castles and fortresses: Burg Herzberg near Breitenbach, the Wasserburg and Schloss Friedewald, Schloss Philippsthal, Burg Tannenberg (Nentershausen), Burg Ludwigseck in Ludwigsau and Burg Neuenstein.
Hunsrück see River Mosel
Lake Constance, Upper Swabia
Flowering hills, clean moors and idyllic villages with interesting markets promise tranquility, relaxation and variety; you get to know customs, history and art of the region. The large lake and the mountains provide unique scenery and the mild climate attract many holiday-makers. You can do water-sports, go for walks or bicycle-rides and enjoy the view of the landscape. The Romanesque churches on the island of Reichenau and the pilgrim church Birnau are well worth a visit. "The Oberschwäbische Barockstraße" (The Upper Swabian Baroque Road) goes past the most beautiful works of art of the region, past churches and monasteries, castles and forts. The big cultural events in the summer include the Bregenz Festival, concerts on the island Mainau, open-air performances in Konstanz as well as the Lake Constance Festival.
Leipzig see Saxony
Lower Lusatia see Dahme Lakes
Lower Rhine
The Rhine landscape mirrors geological and human history and bears witness to ancient civilizations. The glaciers of the Ice Age flattened the landscape; the plain appears to extend endlessly into the distance obscured only occasionally by the gentle undulations of ground moraines. The huge river, with its silted-up meanders, which are now protected, offer refuge to rare flora and fauna. The fact that Stone Age man inhabited the Lower Rhine area is demonstrated by the finds in museums such as the "Brüggen" Museum. Or you can follow the footsteps of the Romans at the "Xanten Archeological Park". The ancient amphitheatre frequently hosts opera and rock events as well. Köln (Cologne) invites you for a stay with its numerous museums, churches and precious shrines, its art exhibitions and music, whereas Düsseldorf is known for its shops and elegance and Krefeld for its modern style "Bauhaus" buildings. You can either canoe along lakes, or walk or cycle, away from the river banks, through forests e.g. the "Reichswald" or through Nature Reserves such as the "Schwalm-Nette" area. You will pass picturesque villages and lots of windmills. Or you can choose routes of cultural interest such as the Roman Road from Nijmegen to Xanten.
Lower Saxony see Bremen, North Sea
Lüneburg Heath
Location:
Between the rivers Aller, Elbe and Weser, between the large towns of Bremen, Braunschweig, Hamburg and Hannover
Countryside:
Very varied, ice-age landscape with river vallies, moraines and sand, flat, soft to hilly, rivers, alternate heath, moor and forest areas, meadows and fields, thinly populated.
Highest mountain: Wilseder Berg, 169 m
History:
stone-age graves, 6 monasteries, castles, windmills and watermills
National Parks:
The Lüneburg Heath Reserve, the South Nature Park, the Elbufer-Drawehn Nature Park
Art:
Exhibitions in the countryside around Neuenkirchen, castles, churches, monasteries in Ebstorf, Isenhagen, Lüneburg, Medingen, Walsrode and Wienhausen
Museums:
Open-air Museum Kiekeberg, Hösseringen, Lübeln and Wietze, local museums and animal sanctuaries
Historical Towns:
Celle, Lüneburg, Gifhorn, Verden and Uelzen
Attractive tourist routes:
Deutsche Ferienstrasse Alpen-Ostsee (German-Holiday-Road Alps-Baltic Sea), Harz-Heide-Strasse (Harz Mountains-Heath-Road), Elbufer Strasse (Elbe-Bank-Road), Alte Salzstrasse (Old-Salt-Road), Deutsche Märchenstrasse, Verden (German-Fairy-Tale-Road, Verden), Deutsche Fachwerkstrasse, Wendland (German-Timbered-Houses-Road, Wendland)
Cuisine:
Heath roasts, heath honey, wheat dishes such as pancakes and tarts, wild berries, heath potato dishes, "schnaps" and beer
Airport:
Hamburg-Fuhlsbüttel, Hannover, Bremen
Motorway:
A7 Kassel-Hannover- Hamburg-Flensburg, A2 Dortmund-Hannover-Berlin, A1 Bremen-Hamburg-Lübeck
Mecklenburg-Lake-District
Location:
Between the cities of Hamburg and Berlin as well as the towns Schwerin and Rostock. It reaches from Sternberg and Plau via Waren and Neustrelitz to Neubrandenburg, Feldberg and Fürstenberg.
Geology:
Hilly landscape formed in the last glacial period. Forests, fields, meadows, moorland and lakes; with more than 1000 lakes, Europe's largest continuous lake district.
Highest mountain: Helpter Berg, 179 m
History:
cairns and megalithic circles, water- and windmills, churches, forts, castles and mansions surrounded by magnificent parks
Flora:
numerous kinds of orchids
Fauna:
International bird sanctuary. Eagles, storks, otters, cranes, deer as well as a variety of butterflies and beetles
Nature reserves:
Müritz National Park, Nature Parks: Nossentiner-Schwinzer Heide (Heath), the Feldberger Lakes
Art:
Gothic Brick architecture, half-timbered houses, town walls, mills, castles, forts, monasteries
Museums:
Open Air Archeological Museum Gross Raden, Dobbertin Monastery, H.Schliemann Museum Ankershagen, Museum of History of Agriculture Alt Schwerin, Old Castle Penzlin with Witch Cellar, Müritz Museum with Aquarium Waren/Müritz, Museum Neustrelitz, Mill Museum Woldegk, Regional Museum of Primeval and Early History and the Art Collection in Neubrandenburg and numerous local museums.
Cuisine:
Game and fish from local forests and lakes. Honey and honey products, good and hearty Mecklenburg cuisine.
Motorway:
A19, A24, B96, Berlin-Stralsund and B104.
Airports:
Neubrandenburg, Rechlin-Lärz and Rostock.
River Mosel, Hunsrück, River Nahe
The picturesque Mosel Valley is one of the most popular holiday resorts in Rheinland-Pfalz (Palatinate). Beautiful wine-growing villages and small medieval towns border the bank of the meandering Mosel. Defiant castles tower from the hilltops on which world famous wines are grown. Some of the famous wine villages are Winningen, Treis-Karden, Cochem, Beilstein, the "Sleeping Beauty of the Mosel", the "art nouveau" town Traben-Trarbach, Zell, Bernkastel-Kues, Kröv, Leiwen or Trittenheim. Trier, the oldest town in Germany, with its imposing monuments, is the capital of the Mosel. If you make an excursion to the river Saar, to Saarburg and Konz and the surrounding villages you will experience the German as well as the French way of life. You can taste excellent wines and champagne here, including the "Elbling", a speciality of the Saar. The Hunsrück is a vast forest area in Rheinland-Pfalz. It is an ideal destination for relaxing as well as walking in romantic ravines such as the Baybach valley and Ehrbach gorge. You can visit idyllic small towns such as Simmern, Emmelshausen, Herrstein, Morbach and Birkenfeld or else go to the airplane museum and the steam-locomotive museum in Hermeskeil. Idar-Oberstein, on the river Nahe, is the German "precious-stone-metropolis" with its precious-stones-exchange, its museum and its historical water-polishing machine. Along the Deutsche Edelsteinstrasse (German Precious-Stone-Road) you will find plenty of opportunities to buy beautiful jewelry. The Nahe valley, well-known for its three spas Bad Kreuznach, Bad Münster and Germany's only Felke-Spa Bad Sobernheim, is also popular for its excellent wines.
North Sea, Hamburg-Sylt
With its population of 1.7 million, the Free and Hanseatic City of Hamburg is situated about 60 miles from the North Sea on an estuary of the river Elbe. Europe's second largest port is located here. Hamburg is also Germany's media capital and an international insurance and banking centre. It is a very green city with lots of avenues, parks and woods and many canals. In the heart of the city, the Alster lake invites you to row, sail or just relax. There are also interesting walks along the river Elbe, e.g. via Teufelsbrück, to the noble district of Blankenese. The famous entertainment district, St.Pauli, inhabits the Reeperbahn, known for its reputation of being the world's "most sinful mile", although nowadays you will find very trendy discotheques, pubs and theatres in this area as well. The city's daytime attractions are no less unique. Take the network of about a dozen shopping arcades between Jungfernstieg and the Town Hall market square; shopping in Hamburg is fun. And if you are more interested in art and culture, Hamburg offers the finest exhibitions and performances in 40 museums and theatres.
North Sea and Lower Saxony see Bremen
Odenwald and Bergstrasse
You can follow the legendary "Siegfried" and "Nibelungen" paths through the Odenwald; a hilly landscape with open forests and wide valleys or in the east large hilly areas with fir-trees and deep valleys. In the south, castles tower along the bank of the meandering river Neckar and in the west the Bergstrasse runs along the foot-hills, the "strata montana" of the Romans. Spring starts earlier here than anywhere else in Germany. The Nature Park Bergstrasse-Odenwald is attractive to walkers and families with children. It offers, for example, a trip to the Mountain-Animal-Park Erlenbach near Fürth, to the feeding of wild boars near Michelstadt-Würzberg or to the Toy-Museum in Michelstadt. You can track the Romans paths at the Limes (ramparts) between Lützelbach and Würzberg past guard houses, citadels and towers or look at the "Felsenmeer" near Reichenbach with rocks and columns cut by the Romans. A visit to Michelstadt with its town-hall and Einhard Basilica and next to it the Fürstenau Castle is worthwhile, or to Erbach with its unique Ivory Museum, to Walldürn und Buchen with their historical centres, to the medieval town Hirschhorn, on the river Neckar or to the Four-Castle-Town Neckarsteinach. Here you are near the highest mountain (628m) of the Odenwald, the Katzenbuckel and the small town Mosbach with beautiful half-timbered houses. The "Porch" from the 9th century in Lorsch and the art-nouveau buildings in Darmstadt are remarkable; you can go to the Hessian National Museum in Darmstadt or the Ernst-Ludwig-Haus at the Mathildenhöhe, to see valuable exhibits or art-nouveau buildings in the Mathildenhöhe district.
Osnabrücker Land
Location:
In Germany's north west and in the south west of Niedersachsen (Lower Saxony). Bordered by the Norddeutsche Tiefebene (North German Low Plain) in the north and the Münstersche Bucht (Münster Bay) in the south. There are two mountain ranges: the Wiehengebirge and the Teutoburger Wald.
Geology:
Vast low plains and original farmland, brooks meandering through meadows and forests. Protected rare environments, such as living moors, the Silberberg with its orchids, the Stone Sea near Belm and its more than 1000 ice age boulders.
Highest Mountain: Dörenberg, 331 m (western Teutoburg Forest)
History:
Numerous cairns, remains of Wittekindsburg in the Nettetal (Wittekind Castle in the Nette Valley)
Nature Reserves:
Nature Park Teutoburger Wald/Wiehengebirge
Art:
Picturesque half-timbered houses in the centres of towns e.g. Bad Essen, Quakenbrück, fine timbered farmhouses, castles, forts, manor houses and monasteries.
Museums:
More than 18 museums show off their treasures.
Sites worth seeing:
Osnabrück - Late Gothic style town hall, Bad Essen: market square, Bad Iburg: Castle, Bramsche: cloth-making-museum and Information Centre Kalkriese.
Scenic routes:
Artland, Bramgau and Osning routes.
Palatinate
The Pfalz reaches from the river Rhine to the Vosges Mountains. The Deutsche Weinstrasse (German Wine Road) stretches from Bockenheim to Schweigen-Rechtenbach which is bordered by millions of vines. In Bockenheim you can visit the "Haus der Deutschen Weinstrasse" and in Schweigen-Rechtenbach the "Deutsche Weintor" (wine-gate). Other places of interest are Neustadt/Weinstrasse, Deidesheim, Bad Dürkheim, St. Martin, Maikammer or Landau. The steep slopes of the (Pfälzer Wald) Pfalz Forest are traversed by bizzarre rock formations as in the Dahner Felsenland. The Pfälzer Wald is Germany's largest forest area and a biosphere reserve. Pirmasens is an international centre for fairs and congresses and Zweibrücken is known as the town of roses and horses. In the warm season you can enjoy Europe's rose garden here or thoroughbred horses in the regional stud. A visit to the 2000-year-old town Speyer is highly recommended, not only for history lovers. Apart from the Altpörtel, Dreifaltigkeitskirche, Judenbad there is the Speyer Cathedral, the largest of the three Rhenish imperial cathedrals consecrated in 1061.
Pomerania see Baltic Sea
Potsdam, Havelland, Fläming
The western region of the Federal Land Brandenburg reaches from the romantic Rhinow area to Werder and its capital Potsdam, from Brandenburg to the medieval towns Jüterbog and Luckenwalde. Even Theodor Fontane writes enthusiastically about his walks through the large pine forests in Fläming and the lake district in the Havelland. Potsdam, the political and cultural centre of Brandenburg, has far more to offer than Schloss Sanssouci with its numerous Hohenzollern Schlössern (Palaces) and monuments in the three Royal Gardens. Potsdam also means Babelsberg, where you can visit the legendary UFA film site with its large studios. The Havelseen (Havel Lakes) surround Potsdam and offer an idyllic way to see the sights of the Havelland. Take, for example, the town of Werder in the blossom season, with its annual celebration in April/May, or Brandenburg with its "Dominsel" (Cathedral Island), or Rathenow, Rhinow or Paretz. Major attractions in the Hohen Fläming (Upper Fleming) are the castles "Rabenstein", "Eisenhardt" and "Wiesenburg". In the Niederen Fläming (Lower Fleming) and Baruther Urstromtal (Baruth glacial valley) you will find historical, medieval towns such as Belzig, Jüterbog, Treuenbrietzen, Baruth or Luckenwalde. You can trace Brandenburg's history by visiting the Cistercian monastery in Zinna, the manor houses in Fredersdorf, Schmerwitz, Wiepersdorf, Petkus as well as the castles in Baruth and Stülpe.
Prignitz, Ruppiner Land, Uckermark
Location:
In the north-west of Brandenburg, between Berlin and Mecklenburg-Vorpommern
Geology:
ice-age landscape, glacial lakes, end moraines and glacial vallies with rivers and spacious alluvial sands
Flora:
Extensive pine-and mixed forests with hundreds of lakes in between and further south changing gradually to fertile loamy sands followed by glacial vallies such as the Havelland Luch, the Rhinluch and the Kremmener Luch.
Famous Personalities:
Some of the most distinguished personalities of the last two centuries are related to this land: The writer Theodor Fontane and the artist and architect Karl Friedrich Schinkel were born in Neuruppin. The discoverer of ancient Troy, Heinrich Schliemann, the writer Kurt Tucholsky, to name but a few, also made this region
famous.
Sights worth seeing:
Neuruppin, Liebenwalde, castles, monasteries and churches in Fürstenberg, Gransee, Lindow, Oranienburg and Rheinsberg.
Rhenish Hessia see Romantic Rhine
Rhön Mountains
Location:
The rivers Fulda in the west, Werra in the east and Saale in the south
Geology:
Springs, fertile decomposed basalt soil, brown coal, forests, boggy areas
Highest Mountain: Wasserkuppe 950 m
History:
First settlements in the neolithic stone age, cairns, Celtic refuge-keep, Baroque Period
Flora:
Beeches, maples, ash trees, elm trees, birches and orchids
Fauna:
Deer, foxes, martens, black grouses
Nature Reserves:
Biosphere reserve Rhön, Nature Park Bayrische Rhön, Nature Park Hessische Rhön
Art:
Baroque town Fulda, Bad Kissingen, Frankish royal courts, monasteries
Museums:
Adolphseck Castle, Cathedral Museum and Vonderau Museum in Fulda, German Sail-Plane Museum in Gersfeld, Tanner Museum Village, Gallery of Modern Art in Hünfeld, Graf Luxburg Museum in Aschbach, Frankish Open-Air Museum in Fladungen, Bread and Wine Museum in Hammelburg, Local History Museum in Mellrichstadt, Organ-Building Museum in Ostheim
Sights worth seeing:
Gliders' mountain Wasserkuppe, Kreuzberg Monastery, Milseburg, Kirchenburg in Ostheim
Scenic Drives:
Hochrhönring, Hochrhönstrasse
How to get there:
A7 from the north or south, A4 from the east, A5 or A66 from the west, A44 from the north-west
River Ahr see Eifel Mountains
River Elbe, Börde, Altmark
The tourist region Elbe-Börde-Heide is located in the heart of Sachsen-Anhalt (Saxony-Anhalt). The capital Magdeburg as well as the rural districts Schönebeck, Bördekreis, Ohrekreis, Jerichower Land and partly Aschersleben-Staßfurt belong to this region. The area along the river Elbe is a vast forest region with lots of marshy meadows and is of special interest for nature lovers. Here and in the surrounding nature reserves you can see many rare species of animals and plants. People, who are interested in history will be attracted to Magdeburg with its numerous historical sights such as the cathedral, the town hall and the "Unser Lieben Frauen" monastery. The "Strasse der Romanik" (the Romanic Road) starts and ends in Magdeburg and on this route there are 21 places to stop. Going south you will find the Börde, a fertile area with soft hills in contrast to the dense, vast forest areas in the northern part such as the Flechtinger Höhenzug, the Colbitz-Letzlinger Heath and the Külzauer Forst.
River Lahn see Westerwald
River Nahe see River Mosel
River Neckar see Swabia
Romantic Rhine, Rhenish Hessia
Gebirge (Slate-Mountains). It is divided by the rivers Rhine, Mosel, Lahn, Ahr and Sieg; on the left bank of the Rhine into the mountain ranges of the Hunsrück and Eifel-Vennand and on the right into the Taunus, Westerwald aund Sauerland. The Siebengebirge, a southern part of the Westerwald is a sharply defined silhouette with bizarre basalt formations of which the best known are the Grosse Ölberg, the Petersberg and the Drachenfels. The building materials used for the Cologne Cathedral were taken from here. Ancient history is reflected in the forts, castles and ruins dotted everywhere. In the ruins of Bad Honnef's Löwenburg, careful reconstruction work enables us to see how knights lived in medieval times. The remains of the 800 year old Trutzburg on the summit of the Drachenfels bear witness to times when conflict was rife. Just a step lower, Castle Drachenburg reflects the chateau nostalgia of the previous century as well as local museums. The post-war era is impressively presented in the "House of History of the German Federal Republic". From the early 19th century forts and castles in the Rhine valley have been reconstructed, some of which now incorporate museums, hotels and restaurants. A trip along the water or the road gives you a magnificent view of the high up castles and vineyards and leads you past Rüdesheim with its Niederwald Monument, the Binger Loch with the Mäuseturm, past the palace near Kaub to the Lorelei, past medieval towns such as Linz, Andernach, Oberwesel and Barlach. Rhenish Hessia is the biggest vine growing area of the Palatinate; the wines were named after the villages, for example Oppenheim, Nierstein, Nackenheim etc. A good opportunity to taste the popular wines "Kerner" and "Silvaner" is a holiday at a vine-grower's house.
Ruppiner Land see Prignitz
Saale see Halle
Saar District
The Saarland, measures only 2600 square km and is bordered by Lothringen, Luxemburg and Rheinland-Pfalz. The influence from its three neighbouring countries is noticeable and gives it a very special atmosphere. You will find plenty of holiday resorts such as the foothills of the Hunsrück in the north, the river Saar, Mosel and Blies area in the north west and south east, and in between, the river Saar-Nahe hills with their beautiful villages. The nature reserve "Saar-Hunsrück" or the "Viezstrasse and Eichenlaubstrasse are ideal destinations for walkers and the Bostalsee and Losheimer-See lakes are ideal for watersports. An excursion to the archaeological excavations centres is highly recommended such as to the "European-Culture-Park Bliesbruck-Reinheim", to the "Roman Villa" in Nennig, the "Roman Manor-House" in Borg as well as to the Roman open-air museum in Homburg/Schwarzenacker. And, if you are interested in industrial history, you can go to the "Old Völkinger Hütte", which since 1994 has been included in UNESCO's World Culture heritage. Charming towns and festivals invite you to stay, for example in Saarbrücken, Saarlouis, Merzig, St. Wendel, Ottweiler or Blieskastel.
Sauerland, Siegerland-Wittgenstein
Location:
East of the Rhine, centrally located between Cologne, Dortmund and Frankfurt (100 km)
Geology:
Scenery typical of low mountain ranges reaching heights of up to 800 m. Germany's richest forest area with both timber and shrub forest. Ore and slate deposits.
Highest mountain:
Albrechtsberg near Bad Berleburg-Girkhausen (799 m)
History:
Siegen: former seat of the houses of Nassau and Orange, numerous historical documents. Birthplace of Peter Paul Rubens. Iron mining history dating back 2500 years.
Flora:
Timber and shrub forest, heath, bog, source of the rivers Eder, Lahn and Sieg.
Nature reserves:
49 nature reserves, Rothaar Mountains National Park, 724 recognised points of natural interest.
Art:
Rubens Gallery, castles, churches, historical monuments e.g. local kernel of half-timbered houses "Alter Fleck" ("Old Spot") in Freudenberg.
Museums:
72 museums, the International Radio Museum, Museums of Local History, Folklore Museums and the Siegerland Museum with Rubens Gallery amongst others.
Sights worth seeing:
Picturesque town centres with half-timbered and slated houses; in particular the town centres of Freudenberg and Bad Lassphe.
Sports:
In winter: appr. 275 km of well maintained cross-country ski-runs, ski-slopes, ski tows etc.
In summer: well marked hiking trails totalling a length of 3500 km, e.g. the Siegerland-Höhenring, the Wittgensteiner Panoramaweg and 34 sign-posted, demanding bicycle routes.
Scenic drives:
Sieg-Freizeit-Strasse (Sieg-Leisure-Road) and Lahn-Ferien-Strasse (Lahn-Holiday-Road).
How to get there:
Motorway A4 Cologne-Olpe, A45 "Sauerlandlinie", Siegerland Airport in Burbach, good train connections.
Saxon Switzerland see Dresden
Saxony, Leipzig, Land of Castles and Heath
Location:
Between Elbe and Mulde, Chemnitz, Dresden and Leipzig
Geology:
Varied formations; the elevated plateau with deep valleys and steep rocks in the south, the Leipzig lowland bay in the north, a landscape formed in the last glacial period
Highest mountain:
Rochlitzer Berg, 349 m
History:
Along the river Mulde, for 100 km, history of 1000 years, romantic castles
Flora:
Deciduous and mixed forests, meadows, heath
Fauna:
Deer and beavers
Nature Reserves:
The river-dam Kriebstein, Dahlener Heath/Wermsdorfer Forest, marshy meadows along the river Mulde, Nature Park Dübener Heide, Zschopau Valley, Striegis Valleys
Art:
"Renaissance" style buildings in Torgau, the "Baroque" Garden in Machern, the "Art Nouveau" Town Hall in Waldheim
Museums:
the Ringelnatz-Museum in Wurzen, the Gellert-Museum in Hainichen, the Ostwald-Memorial in Grossbothen
Sights worth seeing:
Kriebstein Fort, Gnandstein Fort, Mildenstein Fort, Rochlitz Castle, Colditz Castle, Nossen Castle, Rochsburg Castle, and the 100-year-old lime-tree in Collm
Scenic Drives:
"Das Tal der Burgen" (The Valley of the Castles)
Fairs:
Leipzig and Markkleeberg
How to get there:
A14 Leipzig-Dresden, A4 Eisenach-Dresden, or A9 Nürnberg-Berlin
Siegerland-Wittgenstein see Sauerland
Sleswicker Holstein see Baltic Sea
Spessart Mountains
This popular holiday resort in the north-west of Bavaria, is marked by a woody landscape with lots of vineyards, romantic, medieval towns, forts, castles, churches and monasteries. The peaceful, ancient beech and oak woods and the meadowy valleys with their clear brooks invite nature lovers, whether walkers or cyclists. The river Maintal bicycle-route runs through romantic, old towns such as Gemünden, Lohr am Main, Miltenberg, Klingenberg as far as Aschaffenburg, the capital of the Spessart. More of a challenge is the Kahltal-Spessart bicycle-route, that goes through the charming Kahlgrund into the Upper Spessart with the beautiful health resort Heigenbrücken to Lohr. Along the northern foot-hills of the Spessart is the Kinzigtal; the old Strasse des Reiches (Empire Road), which was used as a trade route between Frankfurt and Leipzig, passes through the varied landscapes of the Kinzigtal past castles, forts and mansions of famous noble men . In Hanau, the birthplace of the philologists and fairy-tale collectors, the Brothers Grimm, the Deutsche Märchentrasse (German Fairy-Tale Road) starts its route to Bremen. Gelnhausen with Frederic the First's Palace, the Wächtersbach ceramics in Brachttal-Schlierbach and the Benedictine Monastery from the 8th century in Schlüchtern are also well worth a visit.
Spreewald see Dahme Lakes
Swabia and River Neckar
The seven landscapes in this region are promising, indeed. There is the Swabian Alb, ideal for walkers, with luggage transport available, and ideal for families. There are even guided tours through castles, especially for children. Neckar-Hohenlohe, the area around Heilbronn, is a wine-region. There are annual open-air-theatre performances about the history of the locally born Götz von Berlichingen. The charming Tauber Valley, famous for its works of art, is also a popular bicycle holiday-resort and Stuttgart attracts visitors, for example, to its castle and to its car-museums. You can easily explore the Neckar Valley by boat or the Odenwald by bike, luggage transport is available. The romantic town of Heidelberg or the hospitable wine villages Kraichgau and Stromberg are well worth a visit and the adventure park Tripsdrill is lots of fun for children.
Taunus Mountains see Westerwald
Teutoburg Forest
The Hermannsdenkmal (Hermann Monument) at the "Grotenburg" near Detmold reminds us of the fact that the Teutons won the battle against the Roman Legions and freed their home territory. Particularly people who are interested in history will find the Teutoburger Wald an ideal destination to deepen their knowledge in, for example, the history of the Teutons and Romans, of the Reformation and Counter-Reformation, of the Hanse and of the Prussians etc.
Thuringia
Location:
Between the fertile marsh meadows of the Thuringian Basin and the hilly foreland of the Thuringian Forest Geology:
Mainly undulating landscape with ridges of hills, such as the Fahner Hills, the Hainich National Park in the west (in the making), the Reins Hills near Plaue, the ridges of hills Finne/Schrecke/Schmücke in the north as well as the picturesque valley of Unstrut.
Highest Mountain: Singer Berg, 582 m
History:
The castles and palaces are witnesses of the former Thuringian Kingdom, for example, Friedenstein Gotha Castle, Runne Castle in Weissensee, Beichlingen Palace, Fort Petersberg in Erfurt amongst others Nature Reserves: Bird sanctuaries, the Hainich National Park (in the making), Fahner Hill Nature Reserve, renaturalization of the Unstrut valley, Reins Hills in Plaue Art: Instrument-making, cotton printing, bell-foundry, porcelain and wickerware making, glass-blowing, the birthplace of the garden dwarf.
Museums:
The "Mon Plaisir" Museum for Natural History, Local History and Dolls in Arnstadt, the Steam-Locomotive-Museum in Arnstadt, the Tobiashammer in Ohrdruf, the Map-Museum in Gotha, the Milk-Museum in Weissensee and the Brewery-Museum in Singen
Sights worth seeing:
Castles and palaces, such as the Castles Friedrichstein, Drei Gleichen and Runne, villages and towns with half-timbered houses, churches, the Ekhof Theatre in Gotha, the festival on the steps of the cathedral in Erfurt and the craft-workshops Dörrberghaus in Gräfenroda.
Scenic Drives:
Deutsche Alleenstrassen (German Avenues), Thüringer-Porzellan-Strasse (Thuringian-Porcelain-Road) and Thüriger-Klassiker-Strasse (Thuringian-Classic-Road)
Food and Drink:
Thuringian grilled Sausages, delicious cakes and "schnaps".
Uckermark see Prignitz
Upper Bavaria
This unique mountain-region, with its charming foothills, wide plains, clear rivers and its innumerable lakes between the Zugspitze and the Watzmann, the Danube and the Alps, is one of the most varied holiday resorts. There are attractive destinations for everybody's taste; whether you are interested in art and culture, or sports and health. You will discover plenty of places to spend your holiday, when you travel along the Alps, for example in the Garmisch-Partenkirchen holiday and health resort, or in the Pfaffenwinkel, in the Starnberg-Five-Lakes region, or in the Ammersee-Lech area. Other worthwhile destinations are, the Tölz Land on the river Isar and Loisach, the Tegernsee Valley or the Bayrischzell-Fischbachau- Schliersee region. Or you could stay at the Chiemsee, or in the Rosenheimer Land around the Wendelstein, or travel along the Reichenhaller Salzstrasse to the Reichenhall spa. The Berchtesgadener Land also is a very attractive holiday region as is the Rupertiwinkel or, in the north, you can travel along the Danube with the picturesque towns Neuburg and Ingolstadt. Last but not least there is the cultural metropolis and Bavarian capital Munich with its charming surroundings. Upper Bavaria is known all over the world as a European cultural centre not only because of Ludwig, the Second of Bavaria's fairy-tale castles "Herrenchiemsee" and "Linderhof" but also for its churches and monasteries, from the times of early Christianity to the baroque and rococo aera, and venerable old towns situated in beautiful landscapes.
Upper Lusatia, Lower Silesia
Location:
In the east of the Republic of Saxony, bordered by Poland and the Czech Republic
Geology:
Heath, ponds, marshes and soft-coal deposits in the north, one of Europe's largest granite mountain-ranges in the South (Oberlausitzer Bergland) and sandstone formations and volcanic rock in the Zittauer Gebirge.
Highest Mountain: Lausche 792 m
History:
Successively belonged to Saxony, Brandenburg and Bohemia, in 1346 the "Six-Town-Union of Oberlausitz"
Flora:
Extensive pine and fir tree forests, rare plants , such as wild rosemary and bell heath and various orchids in protected areas.
Fauna:
Deer, otters, badgers, cranes, eagles, amphibians and rare insects
Nature Reserves:
"Oberlausitzer Heide-and Teichlandschaft" Biosphere Reserve, "Dubringer Moor" Nature Reserve
Art:
Numerous sacred buildings, such as the Cathedral in Bautzen, "Heiliges Grab" (Holy Grave) in Görlitz, the monasteries "St. Marienstern" and "St. Marienthal", Herrnhuter Baroque, Bunzlauer ceramics in various potteries,Town-Art-Collections in Görlitz, Culture-Island-Einsiedel
Museums:
Sorbian Museum Bautzen, German Linen Museum Grossschönau, Open-Air-Museum Erlichthof, Local History Museum Herrnhut, Lessing Museum Kamenz among others
Sights worth seeing:
Medieval districts in towns, such as Bautzen, Görlitz, Kamenz, Löbau and Zittau, Easter Festivals amongst others
How to get there:
A13 from Berlin, A4 from Bad Hersfeld, Dresden airport.
Upper Swabia see Lake Constance
Vogelsberg and Wetterau
The Vogelsberg with Wetterau, in Upper Hessia, is one of the most charming holiday resorts of the German uplands. This peaceful landscape with its picturesque villages, its healing springs, numerous castles and palaces, vast forests and clear lakes is easily accessible, even for short weekend trips. The Vogelsberg is Europe's biggest inactive volcano and it offers holidays to everyone's taste such as staying in a chateau or on a farm, a spa or camping, walking or driving. The "Deutsche Märchenstrasse" (German Fairy-Tale Road) and the "Deutsche Ferienroute Alpen-Ostsee" (German Holiday Route Alps-Baltic Sea) run right through the resort. A great surprise for the holiday-maker is the sea-climate here (inland) and on the 774 m high Taufstein, you can enjoy sun bathing as much as by the seaside.
Vogtland see Erzgebirge
Weser Highlands, River Weser
The Weserbergland-Mittelweser area consists of five holiday resorts, each with its own history and charm - a riverside area with a lot of forts and castles as well as towns with medieval timbered houses. Wherever you go, you will come across a tradition of legends and fairy tales. Take, for example, the Saba Castle, also known as the Castle of the Sleeping Beauty. Lovers, in particular, are attracted to it. Beside a theatre and a restaurant you can go to the registry office here if you prefer a fairy tale-wedding ceremony. If you cycle on the long-distance-bicycle path along the meandering river Weser you will go through enchanted woods and historical small towns, the home not only of Sleeping Beauty but also of Doctor Eisenbart, the Pied Piper and Münchhausen. The Weser Hills hiking trail leads through the Solling-Vogler Nature Park, past forts and castles built in the local Renaissance style. Apart from the Leine Hills and the forests of Deister, you can visit the old county of Schaumburg and the Porta Westfalica, where you can look at spectacular royal and ecclesiastical buildings from times gone by. The Steinhudder Sea is a paradise for water sports, the Mittelweser an eldorado for horse lovers, while hobby-archeologists can follow the traces of primeval dinosaurs in this region, too
West Saxony see Erzgebirge
Westerwald, Taunus Mountains, River Lahn
The Westerwald is a part of the Rhenish Slate-Mountains between the rivers Lahn and Sieg. A green, meadowy landscape, dotted with small old towns such as Hachenburg, Montabaur, Altenkirchen and Wissen. The most beautiful half-timbered village far and wide is Mehren. The Westerwald is also very attractive for families with children for its varied programme such as a visit to the Neuwieder Zoo, the swimming-baths in Rengsdorf and in Bad Marienberg and the mine "Grube Bindweide" near Steinebach. Lakes like the Wied, Sieg, Nister are ideal for water sports as well as the clear lakes of the "Westerwälder Seenplatte" with the Wiesensee and the Secker Weiher. The legendary Druidenstein (Druid Stone) near Altenstein, which was formerly used as a place of worship by the mysterious Celts, is well worth a visit. The Lahn valley, a river landscape bordered by castles and palaces, is very attractive for people who like water-sports, fishing and cycling. The typical villages with their winding lanes, their squares and half-timbered houses give you an impression of the arts and crafts and the history of the valley. Limburg with its Castle/Cathedral ensemble on a steep rock, the district Dietkirchen with its cathedral are worth a visit as well as is the ancestral castle of the Earl of Nassau, the castle, where baron vom Stein was born and the ruins of the ancestral castle of Wilhelm of Oranien. In Bad Ems, where the high society used to meet, the sanatoriums and baths from the 19th century or the Russian church remind us of the golden age of this spa. The Taunus reaches from the river Rhine to the Wetterau with the river Lahn in the north and the river Main in the south. Its hilly landscape is very attractive, particularly in the "Wisper Valley". The 880 m high "Grosse Feldberg" is a popular winter sport resort. Nearby is the "Altkönig Mountain", where you can still recognise the silhouette of the Celtic ramparts. Near Holzhausen or Taunusstein-Orlen, the reconstructed parts of ramparts as well as ruins of citadels, guard towers and stockades are worth a visit. The "Citadel Saalburg" near Bad Homburg is a significant reconstruction and gives you an interesting insight into the life of the Roman cohorts along the upper Germanic ramparts. Medieval forts and castles were built to protect the numerous trade routes that went through the Taunus to the former imperial town of Frankfurt/Main. German kings were elected here from the 14th century onwards and since 1562, emperors were crowned in the cathedral. Many intellectuals belonged to the national assembly formed in the "Paulskirche" in Frankfurt in 1848. Goethes birth place has been turned into a museum and on the other side of the river Main there are several modern museums.
Westphalia see Country of Munster
Wetterau see Vogelsberg
Wittgenstein see Sauerland
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